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S: Kurze Adventures

Verfasst: 01.02.2020, 22:14
von Fliegenpilz
Ich suche kurze Adventures, so ca. bis 6 Stunden, die gut sind. Alternativ auch Episoden-Adventures wie die letzten beiden Sherlock Holmes-Spiele, deren Kapitel nur lose aufeinander aufbauen und keine zusammenhängende Geschichte bilden, allerhöchstens einen lockeren Überbau wie mit der Tochter.
Was gibt es in dem Bereich?

Re: S: Kurze Adventures

Verfasst: 02.02.2020, 01:38
von Fliegenpilz
10 Stunden wären auch noch ok... .

Re: S: Kurze Adventures

Verfasst: 02.02.2020, 10:43
von unwichtig
ein paar gute titel, die ich als relativ kurz in erinnerung habe:

the last door
technobabylon
the lion's song
gemini rue
jazzpunk
shardlight
black sails - das geisterschiff

Re: S: Kurze Adventures

Verfasst: 02.02.2020, 11:14
von Tesildeen
Habe eben mal meine Steam-Liste befragt und die einzigen Adventures, die bei mir mit unter 10 Stunden eingetragen sind, sind

Broken Age,
Silence,
Yesterday,
the Dig.

Re: S: Kurze Adventures

Verfasst: 02.02.2020, 12:17
von Fliegenpilz
Da kommen ja einige. Mit Yesterday bin ich trotz mehrere Anläufe nie warm geworden, sobald ich aus dem Tunnel draußen war, hatte ich keine Lust mehr. Bei Black Sails bin ich wegen (eines Bugs?) irgendwann nicht mehr weitergekommen. The Dig könnte ich mal wieder spielen, gefühlt ist es mehr als 20 Jahre her.
Auch die anderen Empfehlungen werde ich mir mal ansehen.

Re: S: Kurze Adventures

Verfasst: 02.02.2020, 14:36
von Snowblizzard
Belladonna
Chronicle of Innsmouth
The Darkside Detective
Detective Grimoire
The Last Door Season 1
The Last Door Season 2
Lume
Lumino City
Tangle Tower
Tormentum

Re: S: Kurze Adventures

Verfasst: 02.02.2020, 14:51
von Kikimora
Day of the Tentacle
Dominique Pampelmousse (ist sehr speziell)
Fran Bow
Four Last Things (auch eher speziell)
Loom
Machinarium
Silence

Re: S: Kurze Adventures

Verfasst: 02.02.2020, 15:02
von Cohen
Hunderte Adventures haben eine Spielzeit von unter 10 Stunden... vielleicht sollte man die Auswahlkriterien dann doch noch etwas spezifizieren.

Re: S: Kurze Adventures

Verfasst: 02.02.2020, 16:02
von Fliegenpilz
Krimis und Grusel spiele ich ganz gerne, 1st Person weniger. Zu schwer sollte es auch nicht sein, da ich nicht so in Übung bin, wie die meisten hier.

Mein Problem ist, dass ich zwar gerne spiele, aber für für längere Spiele nicht die Zeit habe. Als ideal empfand ich die letzten beiden Holmes-Spiele, da ich dann mal ein Kapitel spielen konnte, aber nicht unbedingt mehrere hintereinander und auch mal ein Wochenende ausfallen lassen konnte. Außerdem haben sie mir großen Spaß bereitet.

Re: S: Kurze Adventures

Verfasst: 02.02.2020, 16:13
von Uncoolman
Wer nicht trainiert ist, braucht auch für kurze Spiele länger... Die angegebenen Spielzeiten finde ich grundsätzlich zweifelhaft, denn wofür andere 10 Stunden brauchen, dauert bei mir manchmal Tage... Ein Spiel, das ich in kurzer Zeit geschafft habe, ist z.B. "Lilly looking through". Aber bereits bei den Voraussetzungen, was als kurz gilt, hängt es davon ab, wie viel Erfahrung man aufweist. "Riven" schafft eine Verwandte in 4 Stunden, weil sie die Lösungen kennt. Viele Wimmelspiele sind kurz bemessen, und "Candle" oder "Fire" von Daedalic gelten als kurz, das empfinde ich aber nicht so...

Re: S: Kurze Adventures

Verfasst: 02.02.2020, 16:49
von Silvi
Da muss ich Uncoolman recht geben. Es wurde hier in diesem Thread mein Lieblings-Adventure "The Dig" erwähnt. Ich gestehe, ich habe keine 10 Stunden gebraucht, sondern mindestens 15/16..., wobei ich sagen muss, dass auch ich keine Profi-Adventure-Spielerin bin. :)

Re: S: Kurze Adventures

Verfasst: 02.02.2020, 17:23
von Uncoolman
Vielleicht könnte man noch hinzufügen, ob "kurz" auch gleichzeitig "leicht" bedeutet? Ich empfand die Rätsel in Syberia 1 nicht als allzu schwer (Myst oder Deponia oder Monkey Island empfand ich als schwerer), aber das Spiel dauert doch seine Zeit, weil viel gelaufen und erkundet werden muss. Dann gibt es noch Zwischensequenzen oder Minispiele. Wenn man das Spiel als Spieler also nicht abkürzen kann, wird es eben dennoch "lang". Übrigens kann ich "Machinarium" auch noch als "kurz" empfehlen, aber es hat durchaus am Schluss knifflige Aufgaben, die dauern können...

Re: S: Kurze Adventures

Verfasst: 02.02.2020, 19:19
von Fliegenpilz
Silvi hat geschrieben: 02.02.2020, 16:49 Da muss ich Uncoolman recht geben. Es wurde hier in diesem Thread mein Lieblings-Adventure "The Dig" erwähnt. Ich gestehe, ich habe keine 10 Stunden gebraucht, sondern mindestens 15/16..., wobei ich sagen muss, dass auch ich keine Profi-Adventure-Spielerin bin. :)
Deswegen habe ich konservativ auch erst einmal 6 Stunden angegeben, weil es bei mir länger dauert.

Was mir aus der Erinnerung heraus gut gefallen hat:

The Lost Crown
Die letzten beiden Holmes-Spiele
The Raven
Black Mirror
Black Sails eigentlich auch, bis auf die Tatsache, dass ich irgendwann nicht mehr weiterkam.
Uncoolman hat geschrieben: 02.02.2020, 17:23 Vielleicht könnte man noch hinzufügen, ob "kurz" auch gleichzeitig "leicht" bedeutet? Ich empfand die Rätsel in Syberia 1 nicht als allzu schwer (Myst oder Deponia oder Monkey Island empfand ich als schwerer), aber das Spiel dauert doch seine Zeit, weil viel gelaufen und erkundet werden muss. Dann gibt es noch Zwischensequenzen oder Minispiele. Wenn man das Spiel als Spieler also nicht abkürzen kann, wird es eben dennoch "lang". Übrigens kann ich "Machinarium" auch noch als "kurz" empfehlen, aber es hat durchaus am Schluss knifflige Aufgaben, die dauern können...

Syberia habe ich bei Erscheinen geliebt und auch den zweiten Teil sehr gerne gespielt. Wie Wiederspielen vor gut 2 Jahren ging mir die ganze Lauferei tierisch auf die Nerven, gerade, wenn man nicht wusste, was zu tun ist und man hin- und herlief. Die Uni war der Horror schlechthin, wo ich dann auch die Lust verlor.

Re: S: Kurze Adventures

Verfasst: 02.02.2020, 19:41
von Uncoolman
In den meisten Spielen ist die Lauferei der größte Zeitposten. In der Regel sind die Rätsel ja so aufgebaut, dass man Dinge oder Infos aus Teil A bis zu Teil B oder zu Teil C transportieren muss, um dort mit ihnen weiterzumachen.

In Deponia ging mir das ziemlich auf den Keks, weil später die einzelnen Level miteinander verbunden und sehr weitläufig sind und man wirklich alle mehrmals durchkämmen muss, um weiterzukommen. Die ersten Level in Deponia 1 waren noch verhältnismäßig geschlossen - man hatte also ein, zwei, drei Kulissen zur Auswahl und das Rätsel musste innerhalb dieses kleinen Umkreises gelöst werden, denn man konnte weder zurück noch weiter. Das hat den Nachteil, dass man frustriert ist, wenn man hängt, aber den Vorteil, dass die Suchauswahl kleiner ist und man gezwungen ist, mit dem, was man gerade vorliegen hat, weiterzurätseln. Bei Annas Quest ist das übrigens ähnlich. In Memoria und Satinavs Ketten war das Verhältnis zwischen Mission und Levelgröße sehr gut, bis auf wenige Ausnahmen waren die Level sehr klein und gut durchspielbar.

Ein anderes Prinzip gibt es in The Longest Journey (da ist der Name Programm!!!) oder Gray Matter , wo die Missionen sich dann doch über die ganze Welt verteilen konnten, in der Regel aber immer im neuesten Level geklärt wurden. Man konnte also zurück und musste auch mal an alten Stellen suchen, wo man bereits war, aber der Schwerpunkt lag immer auf dem letzten und neuesten Teil.

Re: S: Kurze Adventures

Verfasst: 02.02.2020, 20:30
von Fliegenpilz
Deponia ist wohl nicht meine Art von Humor, selbst "Edna bricht aus" ging mir auf Dauer auf den Geist. Den Vorläufer von Silence fand ich nett, wenn der Clown (Name vergessen) zu allem einen lustigen Kommentar und eine Familiengeschichte auf Lager hatte. Wäre mir aber inzwischen auch zu lang.

"The Longest Journey" war wirklich schrecklich lang, und das war eine Zeit, in welcher ich in den Semesterferien noch wirklich Zeit hatte.

Ich habe mir die Grenze gesetzt, nur noch Samstag - Montag für Filme und Spiele zu reservieren, und ansonsten zu lesen, daher die Zeitbegrenzung. Ich habe, mit Pausen, bestimmt 12 Jahre WoW gespielt, oft 40 Stunden+ in der Woche und mir dadurch viel kaputt gemacht, wie letztes Jahr einen Spanischkurs. Und mache ich es strikt nach einer Aussage von Sherlock Holmes, ich glaube, es war "Eine Studie in Scharlachrot": "Ich mache nie Ausnahmen, sie setzen die Regel ausser Kraft."