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Verfasst: 09.05.2007, 20:53
von Hexenjohanna
papapischu hat geschrieben:
Aber mal ernsthaft, ich finde es einfach total übertrieben was heute so für Filmproduktion ausgegeben wird. Da wird gejammert den Kinos gehe es so schlecht. Vielleicht sollte man lieber ein bisschen billiger Produzieren und Verleihen und dafür dann die Preise senken.
Darüber muss man sich eigentlich nicht beklagen, sondern in gute Low-Budget-Filme gehen. Je mehr das tun, desto weniger werden sich künstlich aufgeblasene Projekte ohne irgendwelche inhaltliche "Lebensberechtigung" etablieren lassen. Besagte bessere Filme werden ja durchaus angeboten.

Aber ich denke, das ist ein Thema für sich, die Macher der Bombastfilme denken sich halt "das Volk will betrogen sein, drum sei es betrogen" und wenn das Volk sich dann halt gern betrügen läßt, gibt das Volk ihnen sogar noch Recht, was mein Mitgefühl schwer in Grenzen hält...ich weiß, daraus liesse sich jezt eine prima Klassendiskussion entwickeln :wink:

Verfasst: 11.05.2007, 22:22
von marc s
Also die 300 Millionen Produktionskosten fährt der Spidermanfilm in wenigen Tagen ein. Egal wie schlecht der ist.

Verfasst: 12.05.2007, 17:43
von Bobbin_78
Mir hat der neue Spiderman - Film ganz gut gefallen. Selbst meiner Freundin die solche Filme eigentlich überhaupt nicht mag findet den Film ziemlich gut. Der Film war von der ersten bis zur letzten Minute durchweg spannend.

Verfasst: 14.05.2007, 13:01
von KhrisMUC
Hab ihn jetzt auch gesehen, fand ihn nicht so gut wie die ersten, im Nachhinein gefällt mir der Zweite am Besten.

Harry's Auftritt am Schluss war richtig gut, und Venom war perfekt portraitiert, leider fast zu kurz. Auch finde ich, dass er einer der coolsten Feinde ist; schade, dass er in einem eventuellen vierten Teil nicht mehr dabei sein würde.

Zur Schauspielerei muss ich aber sagen, dass mir in der Originalversion nichts negativ aufgefallen ist; im Gegenteil haben eigentlich alle Darsteller sehr solide Performances abgeliefert. Die Stimmen der synchronisierten Version sind teilweise etwas seltsam, ein paar aber auch sehr gut getroffen.

Verfasst: 22.05.2007, 12:35
von hangmansjoke82
Ich hab den Film jetzt auch gesehen und war absolut enttäuscht von dem Film. Der ist vor Schmalz und Kitsch ja fast übergelaufen :shock:
Wenn ich den im Fernsehen gesehen hätte, hätte ich längst umgeschaltet.
Meiner Meinung nach ist der Film nur was für Leute, die auf "große" Gefühle stehen.
Die Aktionszenen waren zwar ganz gut gemacht, aber mir stellenweise zu hektisch. Ehrlich gesagt haben wir es bereut in diesen Film zu gehen.
Bleibt zu hoffen, dass Fluch der Karibik 3 besser wird...

Verfasst: 26.05.2007, 12:20
von Anonymous1
Nun meine Kritik zum Film:

Ich finde, dass der dritte Teil definitiv der schwächste Teil der ganzen Reihe ist.

Der Anfang ist noch relativ gut erzählt, erst ab Mitte des Filmes ist ein roter Faden hinter der Handlung nicht mehr erkennbar. Man wird von einer Szene zur nächsten katapultiert und man versucht vergeblich einen Angelpunkt bei der Story zu finden.

Auch die Dreiecksbeziehung zwischen Peter, Mary Jane und Harry finde ich nicht sehr gut gelungen.

Achtung Spoiler (!): Ich hab mir am Ende des Filmes vor allem Dingen die Frage gestellt, warum Mary Jane Peter nicht erzählt hat, dass sie von Harry gezwungen worden ist sich von Peter zu trennen und dann nicht versucht eine neue Beziehung mit ihm aufzubauen? Ich bin kein Romantiker, aber ich fand das schon ziemlich schwach am Ende, vor allem weil die Beiden sich nicht mehr zusammen gefunden haben.

Auch die Entwicklung von Peter Parker zur dunklen Persönlichkeit fand ich etwas bescheuert, wenn nicht sogar ungewollt lustig. Wie Tobey McGuire es rüber bringt ist nicht gerade optimal, was auch an seinem schauspielerischen Talent liegt.

Einzig interessant waren die Action-Einlagen des Filmes. Vor allem der Endkampf zwischen Spider-Man und Venom fand ich richtig toll, obwohl mir der Auftritt von Spider-Mans Nemesis ziemlich kurz vor kam.

Kurz und knapp: Spider-Man 3 ist ein Film, denn man sich lieber eher auf DVD holen sollte, anstatt ins Kino zu gehen. Den sich vor der großen Leinwand anzusehen ist nicht unbedingt eine gute Investition, da der Film einfach an der groben Story und den unglaubwürdigen Charakteren leidet.

Verfasst: 26.05.2007, 13:48
von BENDET
Mulle The Maniac hat geschrieben: Kurz und knapp: Spider-Man 3 ist ein Film, denn man sich lieber eher auf DVD holen sollte, anstatt ins Kino zu gehen. Den sich vor der großen Leinwand anzusehen ist nicht unbedingt eine gute Investition, da der Film einfach an der groben Story und den unglaubwürdigen Charakteren leidet.
Achso? Seit wann sind denn DVDs billiger als der Eintritt ins Kino?

Oder meinst du das anders? Hmmm, muss ich mal die grünen Männchen vorbeischicken?

Wenn du wenigstens gesagt hättest, warten bis er im Fernsehen läuft...
*kopfschüttel*

Verfasst: 26.05.2007, 14:32
von Shard of Truth
Wieso? Ein Kinobesuch zu zweit oder sogar zu dritt und mehr ist allemal teurer als die DVD (natürlich nur in der Standard-Billig-und-ohne-Extras-aber-sowieso-ohne-Beipackzettel-Edition).

Verfasst: 26.05.2007, 16:12
von Certain
In besseren Videotheken kann man sich eine DVD auch schon für einen Euro pro Tag ausleihen.

Verfasst: 26.05.2007, 17:01
von KhrisMUC
Mal ehrlich, was haben nur alle mit Maguire's Schauspielkunst?
Achtet mal auf sein Minenspiel, wenn er Brock im Bugle an die Wand nagelt, oder während er mit Connors telefoniert.
Oder den Ausdruck, wenn kurz der alte Parker merkt, was sein dunkles Ich für böse Sachen anstellt.

Man muss ja bedenken, dass er nicht eben mal flott komplett den Charakter wechselt; lediglich die dunkle Seite (eines Nerds!) kommt zum Vorschein.

Ich fand es absolut überzeugend rübergebracht.

Ich habe die deutsche Version inzwischen auch gesehen, leider machen die Synchronsprecher viel kaputt. Dunsts Stimme ist z.B. schrecklich.

Verfasst: 26.05.2007, 19:17
von Fightmeyer
Ich fand, daß er die verschiedenen Stimmungen sehr klischeehaft gespielt hat. Mag sein, daß der Regisseur das so haben wollte. Aber letztendlich seh ich im Film nicht den Regisseur, sondern den Darsteller. Und damit eine Rolle glaubhaft ist, darf man halt nicht in klischeehafte Mimerei verfallen. Und davon strotzen seine Szenen nun mal. (im übrigen nicht nur die Szenen von Tobey)

Einzig dem "Sandmann" habe ich seine Rolle und seine Motivation abgekauft.

Verfasst: 28.05.2007, 19:21
von Anonymous1
KhrisMUC hat geschrieben:Ich habe die deutsche Version inzwischen auch gesehen, leider machen die Synchronsprecher viel kaputt. Dunsts Stimme ist z.B. schrecklich.
Schlimmer wäre es noch gewesen, wenn sie für Kristen Dunst noch gesungen hätte. :shock:
Fightmeyer hat geschrieben:Einzig dem "Sandmann" habe ich seine Rolle und seine Motivation abgekauft.
Das ist genau die Rolle, die ich persönlich im ganzen Film überflüssig halte, auch wenn seine Hintergrundgeschichte herzergreifend ist.

Der Grund, warum er ständig Diebstähle ausführt, um seine Tochter zu helfen, gerät jedoch mehr und mehr in den Hintergrund, bis sie gar nicht mehr erkennbar ist.

Am Ende des Filmes spielt er, aus meiner Sicht her, einfach nur noch den Statisten.

Klar ist er der Auslöser dafür, dass Peter Parker der Flüssigkeit zum Opfer fällt. Allerdings hätte man Peters Aggression mehr auf seinen neuen Kollegen und auf Harry tendieren und die Rolle des Sandmans vollkommen auslassen können.

Dann wäre auch, aus meiner Sicht her, mehr Platz für Venom drin gewesen.

Verfasst: 28.05.2007, 20:00
von Fightmeyer
Mulle The Maniac hat geschrieben:
Fightmeyer hat geschrieben:Einzig dem "Sandmann" habe ich seine Rolle und seine Motivation abgekauft.
Das ist genau die Rolle, die ich persönlich im ganzen Film überflüssig halte, auch wenn seine Hintergrundgeschichte herzergreifend ist.
Mag sein, daß sie überflüssig war. Ich fand halt nur, daß der Darsteller seine Figur am glaubwürdigsten verkörpert hat. Um so schlimmer, wenn eine überflüssige Figur mit die beste Leistung abliefert.

Verfasst: 28.05.2007, 20:15
von BENDET
Mich nervt an sowas immer, wenn sie dafür die bestehende Geschichte ändern müssen. Besonders die Teile, von denen man schon wußte, wie sie waren!

Hat mich auch schon bei Batman Begins genervt und nervt mich überhaupt jedesmal, wenn Hollywood, sich die Vergangenheit wieder so zurechtschustert, wie sie es gerade brauchen.

Verfasst: 29.05.2007, 20:51
von Grappa11
ich war am Sonntag auch in Spiderman. Mich hat der Film soweit ganz gut unterhalten. Von den Socken gehauen hat er mich allerdings nicht gerade. Sind zwar einige sehr nette Effekte drin aber irgendwie hatte ich den Eindruck, dass ich da schon wesentlich beeindruckendere Bilder gesehen habe. Der Film ist aber mit 2,5 Stunden auch deutlich zulang geraten. Eine halbe Stunde kürzer hätte er schon sein dürfen.
Die "Kernaussage" sich nicht von negativen Gefühlen leiten zu lassen geht in der übertrieben doofen Heulnummer am Ende ziemlich unter. Einerseits ist es zwar positiv keinen Cliffhanger am Ende zu haben, andererseits ist das Ende auf die Weise so dermaßen langweilig geworden, dass man endgültig mit dem Gefühl aus dem Kino geht, Geld für 2,5 Stunden Langeweile ausgegeben zu haben. So ist es dann aber bei längerem Nachdenken dann doch nicht.
Negativ war, wobei das natürlich nicht am Film lag, dass sämtliche guten Plätze bereits weg waren. Wir hatten nur noch die Wahl zwischen vorletzter Reihe oder ziemlich weit vorne. Vorne wären wir zwar eher in den Genuss des Sourrounds gekommen (die letzten drei Sitzreihen sind in dem kl. Saal hinter den Rearspeakern :roll: ), hätten dafür aber am nächsten Tag mit Nackenschmerzen in die Notaufnahme gemusst ;) Naja, so war es jedenfalls relativ leise und kaum räumlich. Richtig poistiv wird mir nur die Szene im Restaurant in Erinnerung bleiben, in der Sam Raimi den guten Bruce Campbell in eine absolut passende kleine Nebenrolle gesetzt hat.

06/10