Verfasst: 29.08.2007, 20:30
Quelle: dwdlEntavio-Grundgebühr liegt bei knapp 2 Euro
Astras Satelliten-Plattform wird eine monatliche Grundgebühr von 1,99 Euro kosten, wie das Unternehmen im Rahmen der IFA in Berlin bekanntgab.
Auf dem Höhepunkt der Debatte um die sogenannte "Grundverschlüsselung" auch der Free-TV-Sender war bei der neuen Astra-Satellitenplattform Entavio von einer Grundgebühr von rund 3 Euro die Rede. Letztlich wurde es nun doch noch ein bißchen billiger.
So sollen Entavio-Nutzer künftig eine monatliche Grundgebühr von 1,99 Euro zahlen, wie Entavio-Chef Wilfried Urner auf einer Pressekonferenz in Berlin bekanntgab. Dazu kommt noch eine einmalige Freischaltgebühr. Wie hoch diese liegen wird, wurde allerdings noch nicht bekanntgegeben.
Eine generelle Grundverschlüsselung aller Free-TV-Sender sei nicht geplant, jeder Sender könne selbst entscheiden, ob er auf der Entavio-Plattform vertreten sein wolle oder nicht, beeilte man sich zu versichern. Die Grundverschlüsselung war einst ins Visier der Kartellwächter geraten, weil Absprachen zwischen den beiden privaten Sendergruppen befürchtet wurden.
In der Entavio-Grundgebühr ist bereits die Benutzungsgebühr von Premiere Flex enthalten, dem Prepaid-Angebot des Bezahlsenders. Normalerweise berechnet dieser eine Nutzungsgebühr von 12 Euro für ein Jahr. Das zunächst einzige Programmangebot über Entavio werden die Pay-TV-Pakete von Premiere sein. Weitere Anbieter sollen dann aber hinzukommen. Vorteil für den Kunden ist, dass es sich bei Entavio um eine offene Plattform handle, die jedem Anbieter offenstehe. Ein Gerätewirrwarr wie einst bei Arena und Premiere soll so künftig vermieden werden.