Das wird hier jetzt ein wenig Off Topic, sorry.
Sherlock hat geschrieben: ↑25.02.2019, 08:18
Das sehe ich nicht so. In fast allen Spielen heutzutage gibt es eine Hotspotanzeige und oder stufenweise Lösungshinweise. Das ist mir fast schon zu viel "gemogelt".
Solange das zuschaltbar und somit optional ist, habe ich mit beidem kein Problem. Stufenweise Lösungshinweise nutze ich zwar grundsätzlich nicht, die Hotspotanzeige ab und an schon (in z.B: "Ceville" war das lebens- oder zumindest spielrettend, da sich bei mir die aktiven Hotspots oftmals knapp neben den optischen Hinweisen auf dem Bildschirm befanden). Wenn ich stundenlang nur durch die Gegend geeiert bin, nur um dann festzustellen, dass ich einen grauen, drei Pixel großen Schlüssel auf einem Betonfußboden eines Hangars übersehen habe, stellt das für mich keinen Mehrwert da. Das ist reine Fleißarbeit und ähnlich Freude erweckend wie das mehrmalige Erfüllen der gleichen Aufgabe (Z.B. fünfmal Wasser aus dem Brunnen holen).
Im besten Fall ist das Spiel natürlich so gestaltet, dass beide Komfortfunktionen überflüssig sind, da man genug (optische) Hinweise findet. Gilt leider bei weitem nicht für alle Kandidaten.
Gerade Adventures stechen doch aufgrund Ihrer Rätsel aus dem Einheitsbrei der Mainstream-Spiele heraus.
Die meisten Adventures stechen meiner Meinung nach zu Nullkommagarnicht dank ihrer Rätsel aus dem Einheitsbrei hervor. Schema F ist auch hier meistens die Grundlage. Ausnahmen bestätigen die Regel.
Oder meintest du, das Genre sticht im Gegensatz zu anderen durch die Rätsel hervor? Dann kann man aber genauso gut sagen, Plattformer fallen durch ihr Plattforming auf. Oder Kartenspiele durch Karten.
Sherlock hat geschrieben: ↑25.02.2019, 08:18
Lösungen nutze ich z.B. ausschließlich, um in bereits durchgespielte Spiele alle Steam-Errungenschaften zu erhalten. Oder aber, um eine Gurke, die mich quält endlich abschließen zu können.
Das finde ich bewunderswert.
Leider fehlt mir dieses Durchhaltevermögen. Ohne UHS säße ich noch heute an "Dracula 3: Der Pfad des Drachen". Da war man nicht froh, dass man mal ein Rätsel lösen
durfte, da war man froh, wenn man es
konnte. Wenn ich mich richtig erinnere, gab es auch mindestens ein Puzzle, das in der geänderten deutschen Version nicht ganz nachvollziehbar ist (vielleicht hatte ich auch nur einen Hinweis dazu übersehen). Dann gibt es noch musikalische Rätsel. Ich bin nicht sehr gut darin, Melodien wiederzugeben. Nach Noten kein Problem, aber nach Gehör schwierig und oft genug frustrierend.
Für obergurkige Spiele nutze ich das auch. Oder für solche, die mich nicht ansprechen, auch ohne objekt schlecht zu sein. Wenn ich sie denn beende. "A New Beginning" habe ich bis heute nicht durchgespielt.
Ja ja, Asche auf mein Haupt.
Dass es nicht für jedes Spiel automatisch einer Lösung (im Netz) bedarf, sehe ich wie du. Diese Meinung kann sich natürlich ändern, wenn ich irgendwann in hoffentlich nicht allzu ferner Zukunft "1483 Anno Domini" zum Laufen bringe.
