Liebe Community,
Nach vielen Jahren Spielzeit in Adventurespielen... gibt es immer noch einige Fragen, die mir im Kopf rumschwirren.
Eine davon wäre:
Welche Adventures, gibt es noch, in denen nicht typischerweise der Held die Frau rettet, sei es aus einem gefährlichem Abenteuer oder auch nur aus einer Situation, sondern die Heldin einen Mann?
Monkey Island ist mir da bekannt, weder Mann auch Frau. In allen Teilen.
Kennt ihr noch weitere? Danke im vorraus.
Ha ! Die Jungs würden eine gute Geschichte nicht erkennen,
auch wenn sie hundertzwanzig Mark dafür gezahlt hätten. @Guybrush Threepwood
Sagen wir so: in Spielen, in denen die Spielfigur eine Protagonistin ist, ist naturgemäß sie, die alles und jeden rettet. Aber dazu, dass die Heldin explizit einen resp. ihren Mann rettet, fällt mir gerade auch kein Spiel ein. Ich habe eher das Gefühl, dass eine Heldin immer ziemlich alleine dasteht, und häufig keine feste Beziehung (mehr) hat.
Ich würde bei "Dark Matter" immerhin feststellen, dass die Heldin ihren - Vorsicht Spoiler - verunstalteten Freund in spe aus seiner Besessenheit und Depression rettet. Das Spiel ist aber, wie könnte es anders sein, von einer Frau gestaltet worden...
Jedenfalls ist mir kein Spiel bekannt, das das Szenario von "Prinzessin Fantaghiro" nachspielt, in dem sie ihren versteinerten Prinzen retten muss (und ihn am Ende sausen lässt...).
Da ich aber eher wenig Adventures gespielt habe, bin ich nicht repräsentativ. Da gibt es sicher neuere Spiele, die die Frauenrolle fairer aufbauen.
Ich hoffe nur, dass wir nicht wieder in die "Gamergate"-Schlacht überwechseln, denn das Thema scheint Gemüter aufzuheizen.
PS In meinem angefangenen Spiel geht es nur gemeinsam. Man muss zwischen dem Helden und der Heldin wechseln, um bestimmte Rätsel zu lösen. Aber ich verzweifle an der Programmierung, deshalb liegt es schon ewig auf Eis...
Mathilda: "Ich bin schon längst erwachsen. Ich werde nur noch älter."
Léon: "Bei mir ist es umgekehrt. Ich bin alt genug, doch ich muss noch erwachsen werden."
Bezogen auf den ersten Beitrag würde mir am ehesten "Memento Mori" (insbesondere Teil 2) einfallen.
Das Thema Hilfsbereitschaft kommt in Adventures vielleicht grundsätzlich gerne etwas zu kurz, weil es ja rätseltechnisch darauf hinausläuft, dass zunächst ein Eiswürfel aus der Antarktis gegen eine Blumenstrauß in Holland einzutauschenn ist und dieser dann im Austausch für eine Flasche Wein übergeben wird, mit der man dann letztlich jemanden glücklich macht und einen Schlüssel für eine furchtbar wichtige Tür erhält... oder so...
Die meisten Charaktere in Adventures sind also genrebedingt wohl eher eigennützig statt selbstlos hilfsbereit.
Adven hat geschrieben: ↑13.03.2019, 19:35
Finde Titel und ersten Beitrag des Threads etwas auseinander driftend. Worum soll es denn hier nun gehen?
Mir persönlich darum, ob es ein Adventure gibt, in der eine vorallem eine Frau den Hauptcharakter spielt, ist so das klischeehafte meistens, das immer der Mann der Held ist und alles rettet... habe aber mittlerweile an andere Spiele gedacht, wie Tombraider.
Aber mir geht es um ein Adventure, in der eine Frau eine Heldin ist. Habe viele Frauen im Leben kennenlernen dürfen, heldenhaftig waren und immer noch sind. Sollte einfach als gutes Beispiel dienen.
Die Liebe zur Hilfe... hilft dir und anderen.
Ha ! Die Jungs würden eine gute Geschichte nicht erkennen,
auch wenn sie hundertzwanzig Mark dafür gezahlt hätten. @Guybrush Threepwood
Straßenhengst-Nr.1 hat geschrieben: ↑13.03.2019, 20:14
Aber mir geht es um ein Adventure, in der eine Frau eine Heldin ist.
Da gibt es doch wirklich Hunderte im Adventure-Genre (besonders, wenn man noch Wimmelbildspiele einbezieht): April Ryan (The Longest Journey), Zoey Castillo (Dreamfall), Nina Kalenkow (Geheimakte Tunguska), Erica Reed (Cognition), Nicole Bonnet (Die Kunst des Mordens), Lara Durand (Memento Mori), Anna (Anna's Quest), Leah (Foxtail), Rosella (King's Quest VII), Alicia Van Volish (A-RK), Amber (Bear with Me), Rosangela (Blackwell Serie), Kathy Rain, Lydia (Keepsake), Samantha Everett (Gray Matter), Lilly (Lilly Looking Through), Lily (The Little Acre). Passionate Patti (Larry 5), Liz Allaire (The Next Big Thing), Amy Wellard (Shardlight)...
Multi-Gamer: PC + PCVR, PS5 + PSVR2, Xbox Series X, Steam Deck OLED, Switch OLED, iPad Pro M2, WiiU, 3DS, PSVita, ..., N64, PS1, SNES, Amiga, C128, Atari
Uncoolman hat geschrieben: ↑13.03.2019, 16:35
Ich würde bei "Dark Matter" immerhin feststellen, dass die Heldin ihren - Vorsicht Spoiler - verunstalteten Freund in spe aus seiner Besessenheit und Depression rettet. Das Spiel ist aber, wie könnte es anders sein, von einer Frau gestaltet worden...
Ich gehe jetzt mal davon aus, daß du Gray Matter meinst?
Phantasmagoria hat auch eine Heldin, die versucht, ihren Mann zu retten.
Behalte immer mehr Träume in deiner Seele, als die Wirklichkeit zerstören kann. (indianische Weisheit)
Baphomets Fluch 1, kurz vorm Ende wer es gespielt hat weiß wieso.
Erica Reed aus Cognition.
So Blonde
Würde alle 3 schon als klassicher Heldinnen einstufen, und natürlich Rosella aus Kings Quest 4.
Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie gerne behalten.
Menschen und Dinge verlangen verschiedene Perspektiven. Es gibt manche, die man aus der Nähe sehen muß, um sie richtig zu beurteilen, und andere, die man nie richtiger beurteilt, als wenn man sie aus der Ferne sieht.
Ein paar sind mir gleich eingefallen: Nelly Cootalot die Piratenheldin, Bazooka Sue die geile Sau Slap Village Lurditas das dünne putzige Mädchen (könnte passen), Perils of Man Ana das neugierige Mädchen (könnte passen).
Ich weiß jetzt nicht, ob es wirklich passt, weil das Spiel noch nicht fertig ist bzw. sich im Early Access befindet. Aber eventuell könnte Monkeys & Dragons passen: https://store.steampowered.com/app/9341 ... __Dragons/
Uncoolman hat geschrieben: ↑13.03.2019, 16:35
Ich würde bei "Dark Matter" immerhin feststellen, dass die Heldin ihren - Vorsicht Spoiler - verunstalteten Freund in spe aus seiner Besessenheit und Depression rettet. Das Spiel ist aber, wie könnte es anders sein, von einer Frau gestaltet worden...
Ich gehe jetzt mal davon aus, daß du Gray Matter meinst?
Phantasmagoria hat auch eine Heldin, die versucht, ihren Mann zu retten.
Ja, Entschuldigung... war ein Freudscher Versprecher... hatte gerade Hawkins gelesen.
Mathilda: "Ich bin schon längst erwachsen. Ich werde nur noch älter."
Léon: "Bei mir ist es umgekehrt. Ich bin alt genug, doch ich muss noch erwachsen werden."
Dass es ausreichend Heldinnen gibt, ist unbestritten. Und dass diese natürlich auch retten, ebenso. Was nun interessant wäre: rettet eine Heldin auch mal einen - im Spiel - gleichberechtigten Helden? Also das, was umgekehrt alle Nase lang vorkommt? Da habe ich meine Zweifel. Wenn es einen männlichen Part gibt, so spielt er allerhöchstens eine Statisten- oder Beraterrolle. Es scheint mir tatsächlich so, als sei das Kräfte- und Rollenverhältnis nicht symmetrisch.
Mathilda: "Ich bin schon längst erwachsen. Ich werde nur noch älter."
Léon: "Bei mir ist es umgekehrt. Ich bin alt genug, doch ich muss noch erwachsen werden."