Overclocked - Eine Geschichte über Gewalt
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Overclocked - Eine Geschichte über Gewalt
Tests zu Overclocked; hier rein.
"Ich habe mich so gefühlt, wie Sie sich fühlen würden, wenn sie auf einer Rakete sitzen, die aus zwei Millionen Einzelteilen besteht - die alle von Firmen stammen, die bei der Regierungsausschreibung das niedrigste Angebot abgegeben haben"
- John Glenn nach der ersten Erdumrundung 1962
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- Timo Rogowski
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Mein Fazit zu Overclocked - Eine Geschichte über Gewalt
Danke, neon! ;)
Mein Kurz-Test zu "Overclocked - Eine Geschichte über Gewalt" (PC)
Positives:
+ dramatische und originelle Geschichte
+ herrliche Animationen der Wettereinlagen
+ ansehnliche Grafik
+ viele Schauplätze
+ spitzenmäßige Synchronisationen
+ Charaktere haben sehr verschiedene Merkmale
+ 6 Charaktere spielbar
+ Handhabung
+ auflockernde Kameraperspektiven
+ filmreiche Filmsequenzen mit verschwommenden Stil
+ klasse Soundeffekte und Musikuntermalungen
+ bedrohende Atmosphäre
+ neutraler Schwierigkeitsgrad
+ beeindruckender Abspann
Negatives:
- verbesserungswürdiges Rätselkonzept
- Charaktergrafiken schwächeln sowie ihre Bewegungen
- Stimmen teils zu leise
SPIELSPAß: 90 %
Meinung:
"Overclocked" ist wohl eines meiner TOP-Favoriten!
Da die thematisierte Story, bedrückende Atmosphäre, toll animierten Umgebungen, tiefsinnigen Dialoge, interessanten Charatere und die sehr gute Handhabung auf höchstem Niveau sind, sieht man über die kleinen Macken in Bereich Rätsel- und Charakterkonzept *fast* hinweg. Das Wichtigste stimmt bei "Overclocked", und das ist die bahnbrechende Geschichte und das vollstens befriedigende Ende! "Overclocked" ist und wird für immer einer meiner Lieblingsadventures bleiben. Über eine Fortsetzung würde ich mich riesig freuen! Und meiner Meinung nach hat es "Overclocked" durchaus noch an die 90`er Wertung geschafft... (blinzel)
Gruß
Timo
Mein Kurz-Test zu "Overclocked - Eine Geschichte über Gewalt" (PC)
Positives:
+ dramatische und originelle Geschichte
+ herrliche Animationen der Wettereinlagen
+ ansehnliche Grafik
+ viele Schauplätze
+ spitzenmäßige Synchronisationen
+ Charaktere haben sehr verschiedene Merkmale
+ 6 Charaktere spielbar
+ Handhabung
+ auflockernde Kameraperspektiven
+ filmreiche Filmsequenzen mit verschwommenden Stil
+ klasse Soundeffekte und Musikuntermalungen
+ bedrohende Atmosphäre
+ neutraler Schwierigkeitsgrad
+ beeindruckender Abspann
Negatives:
- verbesserungswürdiges Rätselkonzept
- Charaktergrafiken schwächeln sowie ihre Bewegungen
- Stimmen teils zu leise
SPIELSPAß: 90 %
Meinung:
"Overclocked" ist wohl eines meiner TOP-Favoriten!
Da die thematisierte Story, bedrückende Atmosphäre, toll animierten Umgebungen, tiefsinnigen Dialoge, interessanten Charatere und die sehr gute Handhabung auf höchstem Niveau sind, sieht man über die kleinen Macken in Bereich Rätsel- und Charakterkonzept *fast* hinweg. Das Wichtigste stimmt bei "Overclocked", und das ist die bahnbrechende Geschichte und das vollstens befriedigende Ende! "Overclocked" ist und wird für immer einer meiner Lieblingsadventures bleiben. Über eine Fortsetzung würde ich mich riesig freuen! Und meiner Meinung nach hat es "Overclocked" durchaus noch an die 90`er Wertung geschafft... (blinzel)
Gruß
Timo
Zuletzt geändert von Timo Rogowski am 27.01.2008, 00:35, insgesamt 3-mal geändert.
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So, fertig.
Gestern Nacht ist nun der Abspann über meinen Bildschirm geflimmert und hat mich mit gemischten Gefühlen zurückgelassen. Einerseits hatte ich durchaus unterhaltsame Stunden mit dem Game gehabt und eine spannend inszenierte Geschichte genießen dürfen. Andererseits störten ein paar Ungereimtheiten und ein etwas "abgehobenes" Ende den Gesamteindruck. Ob man den leichten Schwierigkeitsgrad nun als störend empfindet oder nicht muss jeder selbst entscheiden. Ich bin aufjedenfall ohne große Hänger durchs Spiel gekommen, was den Vorteil hatte, dass man die schön erzählte Geschichte ohne große Unterbrechungen verfolgen konnte. Wer hingegen auf knackige Rätselkost hofft, wird wohl eher enttäuscht sein.
Die Präsentation kann man aufjedenfall als gelungen einstufen, die Kamerafahrten fügen sich meistens gut ins Gesamtkonzept ein, wirken an manchen Stellen aber etwas erzwungen. Will man z.B. in den kleinen Laden neben dem Hotel gehen, fährt die Kamera ein kleines bischen heran, nur um ein paar Sekunden später wieder herauszuzoomen. Wirkt unnötig und etwas unpassend. Ähnlich die schnelleren Kameraschwenks am Ende. In anderen Szenen hingegen wurde dieses Stilmittel besser angewendet, z.B. wenn as an die Sitzungen mit den Patienten geht. Diese Sitzungen sind durchaus Abwechslungsreich und fügen sich Stück für Stück zu einem Gesamtbild zusammen. Ob einem dieses nun gefällt oder nicht steht auf einem anderen Blatt.
Die Grafik zählt zwar nicht zu den besten im Genre, weiß aber durchaus zu gefallen. Der permanente Regen, welcher sich durch die Locations zieht, erzeugt eine schöne trostlose und dramatische Stimmung. Bäume bewegen sich im Wind und Wellen schlagen ans Ufer. Auch die Personen im Spiel sind durchaus ansehnlich gestaltet, vorallem bei den Klamotten wurde sich viel Mühe gegeben. Die Mimik hingegen hätte durchaus ein paar Gesichtszüge mehr vertragen können und wirkt dadurch manchmal etwas komisch und hölzern. Bei Gesprächen scheinen die Personen oftmals aneinander vorbeizureden und keinen Augenkontakt zu halten. In den Zwischensequenzen sieht das schon ein bischen besser aus, sie tragen viel zur Atmosphäre bei und wurden gut inszeniert. Störend sind aber auch hier kleine Ungereimtheiten, z.B. will in einer Szene eine Person eine Leiter erklimmen, beim raufklettern greifen die Hände der Person jedoch durch die Sprossen. Bei der ansonsten guten Qualität der Sequenzen hätte sowas bestimmt vermieden werden können. Auch die Trinkanimation in einer Bar wirkt leider unfreiwillig komisch. Das Glas wird nie ganz zum Mund geführt und auch der Whisky darin wird nicht weniger.
Die Steuerung in Overclocked ist klassisch und funktioniert ohne Probleme. Die Gegenstände die man bei sich trägt bleiben immer überschaubar und der Sinn und Zweck selbiger ist im Normalfall gleich zu erkennen. In den meisten Fällen kommt das PDA von McNamara zum Einsatz, was grundsätzlich gut gemacht ist, allerdings zu oft in Anspruch genommen werden muss.
Fazit:
Overclocked macht viel richtig, vergibt aber noch einiges an Potential. Atmosphäre und Stimmung sind überdurchschnittlich gut. Auch die Geschichte um McNamara weiß zu gefallen und lässt den Spieler nicht nur einmal seine Meinung zu ihm ändern. Die Geschichte um die 5 jungen Erwachsenen wird allerdings ein bischen von der um McNamara in den Schatten gestellt. Was bleibt ist ein Ende, bei dem man geteilter Meinung sein kann. Bis dahin hat man vergnügliche Stunden in einem verregneten New York, ohne große Rätseleinlagen, schnellem Vorrankommen, mit ein paar Unstimmigkeiten, einer sehr guten Sprachausgabe und einer gelungenen Präsentation.
+ Gute Grafik
+ Gute Sprachausgabe
+ Thriller, mit einer für Adventures neuen Erzählweise
+ Düstere Atmosphäre
+ Klasse Geschichte um McNamara
+ Einfache Handhabung
+ Schnelles weiterkommen
+ Gute Wetteranimationen
+ Mehrere Charaktere spielbar
+ Kameraschwenks
+ Einfacher Schwierigkeitsgrad
- Einfacher Schwierigkeitsgrad
- Kaum Rätsel
- Sprachausgabe manchmal etwas leise
- Mimik praktisch nicht vorhanden
- Stellenweise unglückliche Animationen
- Kameraschwenks nicht immer sinnvoll genutzt
- PDA wird zu oft verwendet
- Ende etwas abgehoben und ernüchternd
Gesamt: 81%
Gestern Nacht ist nun der Abspann über meinen Bildschirm geflimmert und hat mich mit gemischten Gefühlen zurückgelassen. Einerseits hatte ich durchaus unterhaltsame Stunden mit dem Game gehabt und eine spannend inszenierte Geschichte genießen dürfen. Andererseits störten ein paar Ungereimtheiten und ein etwas "abgehobenes" Ende den Gesamteindruck. Ob man den leichten Schwierigkeitsgrad nun als störend empfindet oder nicht muss jeder selbst entscheiden. Ich bin aufjedenfall ohne große Hänger durchs Spiel gekommen, was den Vorteil hatte, dass man die schön erzählte Geschichte ohne große Unterbrechungen verfolgen konnte. Wer hingegen auf knackige Rätselkost hofft, wird wohl eher enttäuscht sein.
Die Präsentation kann man aufjedenfall als gelungen einstufen, die Kamerafahrten fügen sich meistens gut ins Gesamtkonzept ein, wirken an manchen Stellen aber etwas erzwungen. Will man z.B. in den kleinen Laden neben dem Hotel gehen, fährt die Kamera ein kleines bischen heran, nur um ein paar Sekunden später wieder herauszuzoomen. Wirkt unnötig und etwas unpassend. Ähnlich die schnelleren Kameraschwenks am Ende. In anderen Szenen hingegen wurde dieses Stilmittel besser angewendet, z.B. wenn as an die Sitzungen mit den Patienten geht. Diese Sitzungen sind durchaus Abwechslungsreich und fügen sich Stück für Stück zu einem Gesamtbild zusammen. Ob einem dieses nun gefällt oder nicht steht auf einem anderen Blatt.
Die Grafik zählt zwar nicht zu den besten im Genre, weiß aber durchaus zu gefallen. Der permanente Regen, welcher sich durch die Locations zieht, erzeugt eine schöne trostlose und dramatische Stimmung. Bäume bewegen sich im Wind und Wellen schlagen ans Ufer. Auch die Personen im Spiel sind durchaus ansehnlich gestaltet, vorallem bei den Klamotten wurde sich viel Mühe gegeben. Die Mimik hingegen hätte durchaus ein paar Gesichtszüge mehr vertragen können und wirkt dadurch manchmal etwas komisch und hölzern. Bei Gesprächen scheinen die Personen oftmals aneinander vorbeizureden und keinen Augenkontakt zu halten. In den Zwischensequenzen sieht das schon ein bischen besser aus, sie tragen viel zur Atmosphäre bei und wurden gut inszeniert. Störend sind aber auch hier kleine Ungereimtheiten, z.B. will in einer Szene eine Person eine Leiter erklimmen, beim raufklettern greifen die Hände der Person jedoch durch die Sprossen. Bei der ansonsten guten Qualität der Sequenzen hätte sowas bestimmt vermieden werden können. Auch die Trinkanimation in einer Bar wirkt leider unfreiwillig komisch. Das Glas wird nie ganz zum Mund geführt und auch der Whisky darin wird nicht weniger.
Die Steuerung in Overclocked ist klassisch und funktioniert ohne Probleme. Die Gegenstände die man bei sich trägt bleiben immer überschaubar und der Sinn und Zweck selbiger ist im Normalfall gleich zu erkennen. In den meisten Fällen kommt das PDA von McNamara zum Einsatz, was grundsätzlich gut gemacht ist, allerdings zu oft in Anspruch genommen werden muss.
Fazit:
Overclocked macht viel richtig, vergibt aber noch einiges an Potential. Atmosphäre und Stimmung sind überdurchschnittlich gut. Auch die Geschichte um McNamara weiß zu gefallen und lässt den Spieler nicht nur einmal seine Meinung zu ihm ändern. Die Geschichte um die 5 jungen Erwachsenen wird allerdings ein bischen von der um McNamara in den Schatten gestellt. Was bleibt ist ein Ende, bei dem man geteilter Meinung sein kann. Bis dahin hat man vergnügliche Stunden in einem verregneten New York, ohne große Rätseleinlagen, schnellem Vorrankommen, mit ein paar Unstimmigkeiten, einer sehr guten Sprachausgabe und einer gelungenen Präsentation.
+ Gute Grafik
+ Gute Sprachausgabe
+ Thriller, mit einer für Adventures neuen Erzählweise
+ Düstere Atmosphäre
+ Klasse Geschichte um McNamara
+ Einfache Handhabung
+ Schnelles weiterkommen
+ Gute Wetteranimationen
+ Mehrere Charaktere spielbar
+ Kameraschwenks
+ Einfacher Schwierigkeitsgrad
- Einfacher Schwierigkeitsgrad
- Kaum Rätsel
- Sprachausgabe manchmal etwas leise
- Mimik praktisch nicht vorhanden
- Stellenweise unglückliche Animationen
- Kameraschwenks nicht immer sinnvoll genutzt
- PDA wird zu oft verwendet
- Ende etwas abgehoben und ernüchternd
Gesamt: 81%
I scream, you scream, we all scream for ice cream!
- neon
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In Overclocked übernehmen wir die Rolle des ehemaligen Armee-Psychiaters David McNamara, der von Los Angeles ins regnerische New York beordert wird, um einen äußerst merkwürdigen Fall zu untersuchen. Fünf orientierungslose, wild um sich schießende Jugendliche wurden innerhalb weniger Stunden in New York aufgegriffen und ins Staten Island Sanatorium eingeliefert. Nun gilt es, mit dem von ihm eigens entwickelten 'Reverse-Memory-Verfahren' Stück für Stück die Erinnerungen der Patienten wieder ans Tageslicht zu holen.
Das Spiel beginnt mit einem interessanten Intro, geheimnisvoll und musikalisch stimmungsvoll untermalt. Nachdem wir die gelungenen Regeneffekte in den Straßen von New York bewundern durften, checken wir im Hotel ein. Unser erster Gang führt uns über die Fähre nach Staten Island, wo wir vom dortigen Personal recht unwirsch empfangen werden. Offensichtlich sind wir nicht gerade willkommen.
Überhaupt ist die Ausarbeitung der Charaktere eine ganz große Stärke des Spiels. Jeder einzelne Charakter ist nicht nur gut gesprochen sondern auch glaubwürdig und durchdacht. Das gilt besonders für David McNamara, der im Laufe des Spiels nicht nur seinen Job macht, sondern auch mit privaten Problemen zu kämpfen hat.
Die Grafik gehört ebenfalls zu den Besseren. Die Hintergründe sind detailliert und stimmungsvoll, gut untermalt durch schöne Effekte, die den Szenerien viel Leben einhauchen. Auch die Animation der Figuren ist sehr gelungen, beim Ausführen von Aktionen aber leider sehr ungenau. Es werden mal wieder riesige Gegenstände einfach in die Hosentasche gesteckt (Zum Beispielt ein ganzer Satz Koffer) und auch Animationen wie Trinken in einer Bar, wobei der Keeper den Whiskey perspektivisch gesehen einfach auf den Tresen schüttet, was aber nichts macht, weil aus der Flasche sowieso nichts rauskommt .
Auch die Kameraperspektive ist stellenweise etwas ungünstig. Ein Problem, das wir schon vom Vorgänger 'The Moment of Silence' kennen. Es wurde allerdings einiges verbessert. So gehört die dort vorhandene stellenweise Orientierungslosigkeit nun der Vergangenheit an, bei Overclocked weiß man immer wo im Raum man sich gerade befindet. Während der Sitzungen mit den Patienten sind die Übergänge durch einen geteilten Bildschirm dargestellt, ein interessantes Feature, das sehr gut zur Story passt.
Auch die Steuerung wurde gegenüber dem Vorgänger deutlich verbessert. Die Hotspots sind jetzt größer und einfacher zu finden, dank eines integrierten Hilfesystems kann man sie sich auf Knopfdruck anzeigen lassen. Das ist aber meist gar nicht notwendig, es gibt nicht viele Gegenstände zu finden. Klassisches Point and Click aus der Sicht der dritten Person, einfache Navigation, Laufen durch Doppelklick. Die Kommentare zu den Objekten sind gut ausgearbeitet.
Die Musik in Overclocked ist gut gelungen und passt angenehm zum Spielgeschehen. Auch die Soundeffekte sind ordentlich.
Die Rätsel in Overclocked sind, milde ausgedrückt, einsteigerfreundlich. Ich fühlte mich zu keinem Zeitpunkt sonderlich gefordert. Durch die kleine Anzahl an Gegenständen und die wenigen sonstigen Hotspots bleiben nicht besonders viele Kombinationsmöglichkeiten. Alle Rätsel sind logisch lösbar, allerdings richtet das Spiel sein Hauptaugenmerk nicht auf das Lösen von Rätseln sondern eher auf das Erzählen der Geschichte.
Und die hat es in sich. Ich habe selten einen so stimmungsvollen und spannenden Plot erlebt. Das in 5 Tage aufgeteilte Spiel schafft es, einen quasi ununterbrochen an den Rechner zu fesseln. Gerade das stückweise immer weiter in die Vergangenheit reichende Zurückholen der Erinnerungen der Patienten macht neugierig. Insgesamt lag die Spielzeit effektiv bei leider nur 8 Stunden, dennoch bekam ich hier mehr geboten als im durchschnittlichen 'drehe-15-Stunden-lang-jeden-Stein-um'-Adventure.
Selbst das Finale ist diesmal gut gelungen und macht Lust auf das nächste HoT-Spiel.
Fazit: Eine Empfehlung ist Overclocked allemal wert. Für Hardcore-Rätselfreaks ist es zwar nicht sonderlich geeignet, dafür aber uneingeschränkt für jeden, der eine durchdachte und gut präsentierte Geschichte zu schätzen weiß. Auch Anfänger sind mit diesem Titel durchaus gut bedient.
+ Ausgezeichnete Story, perfekt inszeniert
+ Einfacheste Steuerung
+ Gute Zwischensequenzen
+ Durchdachte Charaktere
+ Spannender Handlungsfaden
- Spielzeit etwas mager
- Animationen teilweise ungenau
Meine Wertung: 9 von 10
Das Spiel beginnt mit einem interessanten Intro, geheimnisvoll und musikalisch stimmungsvoll untermalt. Nachdem wir die gelungenen Regeneffekte in den Straßen von New York bewundern durften, checken wir im Hotel ein. Unser erster Gang führt uns über die Fähre nach Staten Island, wo wir vom dortigen Personal recht unwirsch empfangen werden. Offensichtlich sind wir nicht gerade willkommen.
Überhaupt ist die Ausarbeitung der Charaktere eine ganz große Stärke des Spiels. Jeder einzelne Charakter ist nicht nur gut gesprochen sondern auch glaubwürdig und durchdacht. Das gilt besonders für David McNamara, der im Laufe des Spiels nicht nur seinen Job macht, sondern auch mit privaten Problemen zu kämpfen hat.
Die Grafik gehört ebenfalls zu den Besseren. Die Hintergründe sind detailliert und stimmungsvoll, gut untermalt durch schöne Effekte, die den Szenerien viel Leben einhauchen. Auch die Animation der Figuren ist sehr gelungen, beim Ausführen von Aktionen aber leider sehr ungenau. Es werden mal wieder riesige Gegenstände einfach in die Hosentasche gesteckt (Zum Beispielt ein ganzer Satz Koffer) und auch Animationen wie Trinken in einer Bar, wobei der Keeper den Whiskey perspektivisch gesehen einfach auf den Tresen schüttet, was aber nichts macht, weil aus der Flasche sowieso nichts rauskommt .
Auch die Kameraperspektive ist stellenweise etwas ungünstig. Ein Problem, das wir schon vom Vorgänger 'The Moment of Silence' kennen. Es wurde allerdings einiges verbessert. So gehört die dort vorhandene stellenweise Orientierungslosigkeit nun der Vergangenheit an, bei Overclocked weiß man immer wo im Raum man sich gerade befindet. Während der Sitzungen mit den Patienten sind die Übergänge durch einen geteilten Bildschirm dargestellt, ein interessantes Feature, das sehr gut zur Story passt.
Auch die Steuerung wurde gegenüber dem Vorgänger deutlich verbessert. Die Hotspots sind jetzt größer und einfacher zu finden, dank eines integrierten Hilfesystems kann man sie sich auf Knopfdruck anzeigen lassen. Das ist aber meist gar nicht notwendig, es gibt nicht viele Gegenstände zu finden. Klassisches Point and Click aus der Sicht der dritten Person, einfache Navigation, Laufen durch Doppelklick. Die Kommentare zu den Objekten sind gut ausgearbeitet.
Die Musik in Overclocked ist gut gelungen und passt angenehm zum Spielgeschehen. Auch die Soundeffekte sind ordentlich.
Die Rätsel in Overclocked sind, milde ausgedrückt, einsteigerfreundlich. Ich fühlte mich zu keinem Zeitpunkt sonderlich gefordert. Durch die kleine Anzahl an Gegenständen und die wenigen sonstigen Hotspots bleiben nicht besonders viele Kombinationsmöglichkeiten. Alle Rätsel sind logisch lösbar, allerdings richtet das Spiel sein Hauptaugenmerk nicht auf das Lösen von Rätseln sondern eher auf das Erzählen der Geschichte.
Und die hat es in sich. Ich habe selten einen so stimmungsvollen und spannenden Plot erlebt. Das in 5 Tage aufgeteilte Spiel schafft es, einen quasi ununterbrochen an den Rechner zu fesseln. Gerade das stückweise immer weiter in die Vergangenheit reichende Zurückholen der Erinnerungen der Patienten macht neugierig. Insgesamt lag die Spielzeit effektiv bei leider nur 8 Stunden, dennoch bekam ich hier mehr geboten als im durchschnittlichen 'drehe-15-Stunden-lang-jeden-Stein-um'-Adventure.
Selbst das Finale ist diesmal gut gelungen und macht Lust auf das nächste HoT-Spiel.
Fazit: Eine Empfehlung ist Overclocked allemal wert. Für Hardcore-Rätselfreaks ist es zwar nicht sonderlich geeignet, dafür aber uneingeschränkt für jeden, der eine durchdachte und gut präsentierte Geschichte zu schätzen weiß. Auch Anfänger sind mit diesem Titel durchaus gut bedient.
+ Ausgezeichnete Story, perfekt inszeniert
+ Einfacheste Steuerung
+ Gute Zwischensequenzen
+ Durchdachte Charaktere
+ Spannender Handlungsfaden
- Spielzeit etwas mager
- Animationen teilweise ungenau
Meine Wertung: 9 von 10
"Ich habe mich so gefühlt, wie Sie sich fühlen würden, wenn sie auf einer Rakete sitzen, die aus zwei Millionen Einzelteilen besteht - die alle von Firmen stammen, die bei der Regierungsausschreibung das niedrigste Angebot abgegeben haben"
- John Glenn nach der ersten Erdumrundung 1962
- John Glenn nach der ersten Erdumrundung 1962
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Re: Overclocked - Eine Geschichte über Gewalt
Hier mein Blogeintrag zu Overclocked auf http://www.dervideospieler.de" onclick="window.open(this.href);return false;:
Mit “Das Geheimnis der Druiden” und “The Moment of Silence” hat der Bremer Spieleentwickler House of Tales bereits zwei nicht gerade unumstrittene Adventures veröffentlicht. Mit Overclocked - Eine Geschichte über Gewalt haben sie Ende 2007 ihr drittes großes Adventureprojekt auf den Markt gebracht… und wieder sehr gemischte Kritiken geerntet.
Dervideospieler hat die beiden Vorgängerprodukte gespielt und kann die gemischten Kritiken nachvollziehen, hat aber dennoch überwiegend positive Erinnerungen an das Spielerlebnis und dementsprechend habe ich nicht gezögert auch das neueste Spiel der sympathischen Jungs vorzubestellen so bald dies möglich war. Denn während das eigentliche Gameplay und vor allem die Steuerung von The Moment of Silence nicht besonderes und bisweilen eher schlecht und nervig gelöst war, konnte der Titel mit einer Storyqualität überzeugen, die auch in diesem Genre seinesgleichen suchte.
Die Inhaltsangabe übernehme ich mal so von der Rückseite der Verpackung:
“New York, November 2007: Fünf junge Menschen werden orientierungslos, verängstigt, schreiend und ohne Gedächtnis über das Stadtgebiet verstreut aufgefunden. David McNamara, ehemals Nervenarzt bei der uS Army, wird als Spezialist für forensische Psychiatrie ins Hospital von Staten Island berufen und mit den rätselhaften Fällen betraut. In behutsamen Sitzungen beginnt Dave, in den Erinnerungen der Kids nachzuforschen.
Der Spieler schlüpft nicht nur in die Rolle von McNamara, der in der Gegenwart seine Untersuchungen betreibt, sondern übernimmt in Rückblenden auch die Steuerung der fünf Patienten. Die Erinnerungen der Patienten werden spielerisch erkundet, und zwar chronologisch rückwärts. Je weiter McNamara dabei voranschreitet, desto tiefer dringt er in die Vergangenheit vor - und macht beängstigende Entdeckungen…”
Diese ungewöhnliche Erzählweise war es auch, die dem Spiel bei dem deutschen Entwicklerpreis den Preis für Innovation einbrachte. Und tatsächlich ist das Experiment meiner Meinung nach gelungen, selbst wenn es auch Nachteile hat: So weiß man bei den späteren Rückblenden ja schon, was später geschehen wird und kann gezielt auf dieses Ergebnis hinarbeiten. Viele Rätsel sind so schon sehr leicht zu lösen, überhaupt gibt es recht wenige Rätsel. Und viele davon bestehen daraus den Patienten per PDA Audioaufnahmen der Schilderungen anderer Patienten vorzuspielen und damit neue Erinnerungen zu triggern.
Der Fokus des Spiels liegt ganz klar bei der Erzählung der Geschichte denn auf dem Gameplay und ist somit mehr ein interaktiver Film denn ein herausforderndes Spiel. Als solcher macht er seine Sache aber eigentlich ganz hervorragend und kann bis zum Schluss (der nach ca. 10 Stunden erreicht ist) an den Monitor fesseln. Gameplaytechnisch hat man sich also nicht unbedingt gesteigert im Vergleich zu The Moment of Silence. Die technische Umsetzung und die Steuerung haben dagegen einen deutlichen Sprung nach vorne gemacht. Waren die Laufwege in TMoS noch äußerst merkwürdig sind diese in Overclocked viel besser geworden, und das Finden von Ausgängen ist jetzt auch kein Problem mehr. Grafisch ist der Titel guter Adventuredurchschnitt, die Vertonung, sowohl was die Musik als auch die Sprachausgabe angeht, dagegen wieder auf einem sehr hohen Niveau.
Aber am Besten hat mir auch hier wieder die Geschichte und deren Erzählung gefallen, ein Gebiet auf dem House of Tales kaum ein anderes Studio etwas vormachen kann. Einzig das Ende ist dann doch zu vorhersehbar. Wäre nicht das etwas eintönige PDA-Rätseldesign hätte Overclocked das Adventure-Highlight des Jahres 2007 werden können. So ist es “nur” ein guter Titel der von mir mit einer 7/10 belohnt wird. Liebhaber kniffliger Rätsel sind hier weniger angesprochen, für Fans guter Geschichten gilt aber: kaufen!
Mit “Das Geheimnis der Druiden” und “The Moment of Silence” hat der Bremer Spieleentwickler House of Tales bereits zwei nicht gerade unumstrittene Adventures veröffentlicht. Mit Overclocked - Eine Geschichte über Gewalt haben sie Ende 2007 ihr drittes großes Adventureprojekt auf den Markt gebracht… und wieder sehr gemischte Kritiken geerntet.
Dervideospieler hat die beiden Vorgängerprodukte gespielt und kann die gemischten Kritiken nachvollziehen, hat aber dennoch überwiegend positive Erinnerungen an das Spielerlebnis und dementsprechend habe ich nicht gezögert auch das neueste Spiel der sympathischen Jungs vorzubestellen so bald dies möglich war. Denn während das eigentliche Gameplay und vor allem die Steuerung von The Moment of Silence nicht besonderes und bisweilen eher schlecht und nervig gelöst war, konnte der Titel mit einer Storyqualität überzeugen, die auch in diesem Genre seinesgleichen suchte.
Die Inhaltsangabe übernehme ich mal so von der Rückseite der Verpackung:
“New York, November 2007: Fünf junge Menschen werden orientierungslos, verängstigt, schreiend und ohne Gedächtnis über das Stadtgebiet verstreut aufgefunden. David McNamara, ehemals Nervenarzt bei der uS Army, wird als Spezialist für forensische Psychiatrie ins Hospital von Staten Island berufen und mit den rätselhaften Fällen betraut. In behutsamen Sitzungen beginnt Dave, in den Erinnerungen der Kids nachzuforschen.
Der Spieler schlüpft nicht nur in die Rolle von McNamara, der in der Gegenwart seine Untersuchungen betreibt, sondern übernimmt in Rückblenden auch die Steuerung der fünf Patienten. Die Erinnerungen der Patienten werden spielerisch erkundet, und zwar chronologisch rückwärts. Je weiter McNamara dabei voranschreitet, desto tiefer dringt er in die Vergangenheit vor - und macht beängstigende Entdeckungen…”
Diese ungewöhnliche Erzählweise war es auch, die dem Spiel bei dem deutschen Entwicklerpreis den Preis für Innovation einbrachte. Und tatsächlich ist das Experiment meiner Meinung nach gelungen, selbst wenn es auch Nachteile hat: So weiß man bei den späteren Rückblenden ja schon, was später geschehen wird und kann gezielt auf dieses Ergebnis hinarbeiten. Viele Rätsel sind so schon sehr leicht zu lösen, überhaupt gibt es recht wenige Rätsel. Und viele davon bestehen daraus den Patienten per PDA Audioaufnahmen der Schilderungen anderer Patienten vorzuspielen und damit neue Erinnerungen zu triggern.
Der Fokus des Spiels liegt ganz klar bei der Erzählung der Geschichte denn auf dem Gameplay und ist somit mehr ein interaktiver Film denn ein herausforderndes Spiel. Als solcher macht er seine Sache aber eigentlich ganz hervorragend und kann bis zum Schluss (der nach ca. 10 Stunden erreicht ist) an den Monitor fesseln. Gameplaytechnisch hat man sich also nicht unbedingt gesteigert im Vergleich zu The Moment of Silence. Die technische Umsetzung und die Steuerung haben dagegen einen deutlichen Sprung nach vorne gemacht. Waren die Laufwege in TMoS noch äußerst merkwürdig sind diese in Overclocked viel besser geworden, und das Finden von Ausgängen ist jetzt auch kein Problem mehr. Grafisch ist der Titel guter Adventuredurchschnitt, die Vertonung, sowohl was die Musik als auch die Sprachausgabe angeht, dagegen wieder auf einem sehr hohen Niveau.
Aber am Besten hat mir auch hier wieder die Geschichte und deren Erzählung gefallen, ein Gebiet auf dem House of Tales kaum ein anderes Studio etwas vormachen kann. Einzig das Ende ist dann doch zu vorhersehbar. Wäre nicht das etwas eintönige PDA-Rätseldesign hätte Overclocked das Adventure-Highlight des Jahres 2007 werden können. So ist es “nur” ein guter Titel der von mir mit einer 7/10 belohnt wird. Liebhaber kniffliger Rätsel sind hier weniger angesprochen, für Fans guter Geschichten gilt aber: kaufen!
NEU:Mein YouTube-Kanal über Klemmbausteine: SteinreichTV
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Re: Overclocked - Eine Geschichte über Gewalt
Vorsicht: Unsympatische, dumme Hauptfigur, die mehr weiß als der Spieler und über deren Handeln ich mich an mehreren Stellen sehr geärgert hab. Keine Identifikationsperson! Wer damit kein Problem hat, bekommt eine mittelmäßige, aber rasant erzählte Geschichtemit guter Athmosphäre und Erzählweise geboten.
- Der bußfertige Mann
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Re: Overclocked - Eine Geschichte über Gewalt
+ sehr interessante Geschichte (invers erzählt)
+ gute Atmosphäre
+ gutes Ende (entweder offen für die eigene Phantasie oder eine Fortsetzung!)
+ Grafik
+ faire Rätsel, teilweise vielleicht etwas leicht
+ Spieldauer OK
- manche Animation holprig
- keine Möglichkeit direkt an Orte zu "springen"
- ständiges Zwischenladen
Zusammen würde ich 8 von 10 geben.

+ gute Atmosphäre
+ gutes Ende (entweder offen für die eigene Phantasie oder eine Fortsetzung!)
+ Grafik
+ faire Rätsel, teilweise vielleicht etwas leicht
+ Spieldauer OK
- manche Animation holprig
- keine Möglichkeit direkt an Orte zu "springen"
- ständiges Zwischenladen
Zusammen würde ich 8 von 10 geben.

Der bußfertige Mann
"Ah, Venedig!"
"Ah, Venedig!"
- Cohen
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Re: Overclocked - Eine Geschichte über Gewalt
Fünf gewalttätige und orientierungslose Jugendliche werden von der New Yorker Polizei aufgegriffen und einem Sanatorium übergeben. In der Rolle eines Psychologen soll man dem NYPD helfen, diesen kaum ansprechbaren Patienten Informationen über ein mögliches Verbrechen zu entlocken. Schrittweise gräbt man sich tiefer in die Vergangenheit der Patienten, mit den aufgezeichneten Erinnerungen kann man auch einen der anderen Patienten konfrontieren, denn anscheinend waren alle fünf an einem Ort und haben dort Schreckliches erlebt.
Diese rekursive Erzählstruktur erinnert an den Film Memento gepaart mit einem Kreuzverhör. Die "nachspielbaren" Erinnerungen ermöglichen eine ganz neue Rätselstruktur: man weiss oft, nach welchen Gegenständen man suchen muss, da der Patient diese Gegenstände zu Beginn einer bekannten Sequenz im Inventar hatte; dafür können natürlich auch bereits durchsuchte Räume verändert sein. Doc McNamara hat aber auch eigene Probleme: das Personal des Sanatoriums behandelt den ihnen vorgesetzten "Experten" äußerst feindlich, und sein Privatleben erlebt einen Tiefschlag nach dem anderen.
Die Rätselkette ist sehr linear, und Ereignisse werden oft durch nicht kausale Handlungen "getriggert". Besonders ärgerlich ist dies, wenn man unvernünftige Aktionen durchführen muss... wenn man sich z.B. nicht jeden Abend betrinkt, geht die Handlung nicht weiter. Noch kurz zur Technik: die Hintergründe sind recht stimmig, allerdings wirken Animationen und Mimik der Charaktere sehr hölzern, die Qualität der Sprecher bedient das gesamte Spektrum.
Diese rekursive Erzählstruktur erinnert an den Film Memento gepaart mit einem Kreuzverhör. Die "nachspielbaren" Erinnerungen ermöglichen eine ganz neue Rätselstruktur: man weiss oft, nach welchen Gegenständen man suchen muss, da der Patient diese Gegenstände zu Beginn einer bekannten Sequenz im Inventar hatte; dafür können natürlich auch bereits durchsuchte Räume verändert sein. Doc McNamara hat aber auch eigene Probleme: das Personal des Sanatoriums behandelt den ihnen vorgesetzten "Experten" äußerst feindlich, und sein Privatleben erlebt einen Tiefschlag nach dem anderen.
Die Rätselkette ist sehr linear, und Ereignisse werden oft durch nicht kausale Handlungen "getriggert". Besonders ärgerlich ist dies, wenn man unvernünftige Aktionen durchführen muss... wenn man sich z.B. nicht jeden Abend betrinkt, geht die Handlung nicht weiter. Noch kurz zur Technik: die Hintergründe sind recht stimmig, allerdings wirken Animationen und Mimik der Charaktere sehr hölzern, die Qualität der Sprecher bedient das gesamte Spektrum.
Multi-Gamer: PC + PCVR, PS5 + PSVR2, Xbox Series X, Steam Deck OLED, Switch OLED, iPad Pro M2, WiiU, 3DS, PSVita, ..., N64, PS1, SNES, Amiga, C128, Atari
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- Verpackungs-Wegwerfer
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Re: Overclocked - Eine Geschichte über Gewalt
Kurz gesagt: Ich fands s u p e r
Ist halt mehr ein interaktiver Film, find ich, da keine fordernden Rätsel gibt, was ich toll find, da ich lieber unterhalten werd als stundenlang über Rätseln zu brüten...
Ich geb 87%
Bissl blöd sind die Animation der Patienten, die anscheinend nie ihre Körperhaltung ändern.
Ansonst ist die Sprachausgabe perfekt, ich bin da bissl pingelig, aber ich hab keine Kleinigkeiten gefunden die mich stören.

Ist halt mehr ein interaktiver Film, find ich, da keine fordernden Rätsel gibt, was ich toll find, da ich lieber unterhalten werd als stundenlang über Rätseln zu brüten...
Ich geb 87%
Bissl blöd sind die Animation der Patienten, die anscheinend nie ihre Körperhaltung ändern.
Ansonst ist die Sprachausgabe perfekt, ich bin da bissl pingelig, aber ich hab keine Kleinigkeiten gefunden die mich stören.