Und keine Sorge: Auch als Außenseiter finde ich die Bonusszenen sehr witzig, auch wenn sich erahnen lässt, das das Ausdenken und Drehen noch wesentlich lustiger für Euch war.

Yep - das war echte Pionierarbeit! Ich habe mir gerade in der Mittagspause nochmal Onkel Hans' Gute-Nacht-Witze reingezogen... Für die AT-Redaktion sicherlich eine gute Weise, um nach der superstressigen Gamescom-Berichterstattung auszuspannen
Darüber habe ich mir vor ein paar Tagen auch Gedanken gemacht. Ich denke, die Rätselstruktur funktioniert auch heute noch gut. Das Inventar wird zugemüllt und die begehbaren Areale sind umfangreich, aber die große Nicht-Linearität und die vielen Kommentare zu Kombinationen mit Inventargegenständen sollten das auch heute noch gut genug auffangen. Aber vor dem Humor habe ich auch Angst… Wäre wohl nochmal einen Versuch wert.Hans Pieper hat geschrieben: An Deponia finde ich den Alterungsprozess sehr spannend. Ich bin mir nicht mehr sicher, ob ich es heute noch empfehlen würde. Sicherlich, Humor ist immer Geschmackssache. Über einige Gags denke ich jedoch heute anders und finde sie nicht mehr besonders glücklich. Und auch das explodierende Inventar, die vielen, zunächst unübersichtlichen Schauplätze und die zum Teil sehr schweren und auch etwas kruden Rätsel würden mir heute vermutlich viel von meiner Motivation nehmen. Allerdings fehlt mir auch der Ansporn, es auszuprobieren.
Das Intro von „Memento Mori 2“ ist schon sehr stimmungsvoll. Weiter als der erste Raum bin ich aber noch nie gekommen, obwohl Teil 1 mir ausgesprochen gut gefallen hat.Hans Pieper hat geschrieben:Grafisch besonders beeindruckend kam Memento Mori 2 daher. Hier testeten wir zum ersten Mal das Konzept des sogenannten redaktionellen Let's Plays. Ich spielte den gesamten Titel auf YouTube durch und erweiterte den Playthrough mit zahlreichen Hintergrundinformationen. Die Produktion war äußerst aufwändig, lohnte sich aber sehr. Jede der 28 Folgen übersprang die Marke von 2.000 Zuschauern.
Wenn man sich die mit Hochkarätern gespickte Testliste anschaut, scheint 2012 das mit riesigem Abstand beste Adventurejahr der Post-2000er gewesen zu sein.
jokobo hat geschrieben:Wenn man sich die mit Hochkarätern gespickte Testliste anschaut, scheint 2012 das mit riesigem Abstand beste Adventurejahr der Post-2000er gewesen zu sein.
Deponia ist IMO eines der Adventures mit dem besten Rätsel-Design überhaupt und da empfand ich die vielen Inventar-Gegenstände auch überhaupt nicht als "zumüllen". Bei einem guten Adventure sollte man die Puzzles ja durch nachdenken lösen, nicht durch simples durchprobieren, und da können/sollen ruhig auch viele Items (inklusive Red Herrings) im Inventar sein, um einem gerade das durchprobieren zu erschweren. Das geht natürlich nur sofern die Rätsel logisch bleiben, aber das war bei Deponia IMO immer der Fall, manchmal nicht ganz leicht draufzukommen aber immer logisch nachvollziehbar.jokobo hat geschrieben:Das Inventar wird zugemüllt
Noch ein Pluspunkt für Deponia!Hans Pieper hat geschrieben:die vielen, zunächst unübersichtlichen Schauplätze
Dazu 2009 noch Sherlock Holmes jagt Jack the Ripper, The Lost Crown, Blackwell Unbound, das Remake von Monkey Island und Black Mirror 2. 2009 macht in jedem Fall 2012 KonkurrenzKater Karlo hat geschrieben: ↑30.12.2020, 20:212012 war schon ein sehr gutes Adventure-Jahr, aber mein Highlight der Post-2000er ist immer noch unzweifelhaft 2009: The Whispered World, The Book of Unwritten Tales, Machinarium, Runaway 3 und noch etliche andere gute Titel. Auch Ceville fand ich bsp sehr gut, das ist leider ziemlich untergegangen in der Fülle an guten Adventures in dem Jahr.
Ich habe für das Rätsel die Komplettlösung gebraucht, und es trotzdem sehr gefeiert
Was ein unglaublich schlechtes Spiel. Ein Subgenre, was ich bis heute nicht verstehe. Braucht kein Mensch"Dear Esther" war für mich die Einstiegsdroge in die Gefilde der First Person Exploration...
Großartiges Adventurejahr!2012
Captain Morgane and the Golden Turtle
Als besonderes Schmankerl haben wir hier noch einmal die Original-Systemanforderungen auf der Rückseite der DVD-Hülle abgedruckt:
Minimales Systems-Anforderungen:
-64MB-grafische Karte
-Die kompatible, stichhaltige Karte kompatibles DirectX9
-DVD-ROM-fahren
-CA 3GBs freier Raum der harten Diskette
DA waren ja ein paar von unsnur zwei Monate später bei Crimson Cow vorbei, die Der Fall John Yesterday komplett spielbar präsentierten.