Sherlock Holmes: The Devil’s Daughter

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fireorange
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Re: Sherlock Holmes: The Devil’s Daughter

Beitrag von fireorange »

Ich bin auch nicht begeistert davon, dass die Kontinuität durch diese extremen Veränderungen derart in Mitleidenschaft gezogen wird. Ich bin schon "Crimes and Punishments" gegenüber sehr skeptisch gewesen... und bin es nach wie vor, da ich es noch nicht gespielt habe. Wenn es nach mir ginge, hätten sie die Reihe in der Tradition von "Das Testament des Sherlock Holmes" und früheren Titeln (insbesondere "Sherlock Holmes jagt Jack the Ripper") fortführen koennen. Der neue Trailer zu "The Devil's Daughter" wirkt übrigens zunächst mal wie eine Aneinanderreihung von Abenteuerfilm-Klischees, die durch Prügelszenen im Indiana Jones-Stil aufgepeppt wurden. :-" Als SH-Episode überzeugt mich das jetzt nicht gerade.
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Sven
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Re: Sherlock Holmes: The Devil’s Daughter

Beitrag von Sven »

@FireOrange
Crimes and Punishment ging ja noch. Aber dieses neue Action/QTE/Zeitdruck Gewäsch. [-X
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samonuske
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Re: Sherlock Holmes: The Devil’s Daughter

Beitrag von samonuske »

Dachte gehört zu haben ,das man dieses Quick Time deaktivieren kann, für alle die es nicht mögen ?
"Es ist Krieg"sprach der Tod,warf die Sense weg und stieg auf seinen Mähdrescher.
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Leen
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Re: Sherlock Holmes: The Devil’s Daughter

Beitrag von Leen »

Nach knapp 10 Minuten Spielzeit hatte ich schon den 1. Vollabsturz zu verzeichnen. #-o

Die Ladezeiten sind auch seeeeehr laaaaang. [-o<

( Der Download lief gestern etwa 5 Stunden.!!)

Mir ist schon echt die Spiellust vergangen, da ich nicht weiß was ich hier machen soll:
Bild
Hat sich erledigt. Pfff :!:
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Seraph_87
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Re: Sherlock Holmes: The Devil’s Daughter

Beitrag von Seraph_87 »

samonuske hat geschrieben:Dachte gehört zu haben ,das man dieses Quick Time deaktivieren kann, für alle die es nicht mögen ?
Es schwankt, die meisten Sachen kann man einfach überspringen, einige wenige Sachen muss man aber machen. Die sind dann aber meist auch recht schnell erledigt.

Ich bin mittlerweile auch durch. Der erste und der letzte Fall fallen irgendwie fürchterlich aus der Reihe, ersterer hat das schreckliche Ende mit der nervigen Hetzjagd im Wald und generell viele, zu lange QTEs, der letzte Fall wirkt extrem überhastet, ist (handlungsbedingt) nur noch ein Schlauch ohne Erkundung und mit Action durchzogen, das Ende ist dann auch sehr abrupt. Den Twist dort fand ich aber ganz nett.

Die Fälle dazwischen fand ich dagegen sehr schön gestaltet, die Bereiche sind oft wieder sehr detailliert und den Plot fand ich immer recht interessant, der vierte Fall hat mir insgesamt am besten gefallen. Technisch ist das Spiel aber wirklich eine Frechheit, massives Tearing, FPS-Einbrüche am laufenden Band und die schon angesprochenen Ladezeiten. Bei den QTEs und anderen ähnlichen Sequenzen ist eigentlich das Hauptproblem, dass sie schlicht wie gewollt, aber absolut nicht gekonnt wirken, die sind alle absolut stümperhaft umgesetzt und man merkt, dass die nur auf Druck von oben eingebaut wurden.

Mit hat es jedenfalls trotzdem Spaß gemacht, auch wenn ich Crimes and Punishments letztendlich doch ein Stück besser fand. Von der Länge her ist es ähnlich, hängt aber auch sehr von der Spielweise ab, den zweiten Fall kann man z. B. sehr schnell beenden, wenn man das möchte.
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Sven
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Re: Sherlock Holmes: The Devil’s Daughter

Beitrag von Sven »

@Seraph_87
Also wird es das nur als LP für mich geben. 8) Hört sich ja schrecklich an. Schade, aber wie gesagt klingt wieder alles nur nach Mainstream und wurde also hastig programmiert?
Technik: Ist es auch grafisch schlecht oder einfach nur Bug belastet?
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Seraph_87
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Re: Sherlock Holmes: The Devil’s Daughter

Beitrag von Seraph_87 »

Ja, zumindest zum Ende hin wirkt es schon so, als ob die Zeit oder das Geld ausging, es gibt keine richtige, abschließende Endsequenz, nach der finalen Actionsequenz kommt dann einfach der Abspann. Die Handlung ist schon abgeschlossen, aber es ist einfach sehr ruppig. Diese Problematik hatte Crimes and Punishments finde ich aber auch schon, man merkt einfach in jeder Hinsicht, dass da kein riesiges Budget dahintersteckt, und vieles ist einfach plump und durchschnittlich umgesetzt.

Grafisch ist es an sich ganz schön, die Charaktere sind wieder recht detailliert und die Lokalitäten meist hübsch gestaltet, mit vielen Details versehen und stimmungsvoll ausgeleuchtet. Leider ist es einfach schlecht programmiert, zumindest auf der Konsole, das Tearing ist teilweise ohne Worte, vor allem in Holmes' Wohnung und bei detaillierten Gegenden ruckelt es sehr stark. Das macht das Gesamtbild dann schon etwas kaputt.

Nur mal so als Beispiel, warum ich die QTEs so aufgesetzt und selbst im Vergleich zu Telltale peinlich finde (harmloser Spoiler zu einer Sequenz zur Mitte des Spiels),
einmal muss man einer alten Dame als Priester verkleidet einen Exorzismus vorspielen. An sich eine nette Idee und von den Dialogen her auch ganz witzig umgesetzt, aber das Ganze besteht halt dann daraus, dass man an verschiedenen Stellen in der Wohnung vier Tasten innerhalb einer bestimmten Zeit hintereinander drücken muss. Das ist schon nach dem ersten Mal völlig lahm und anspruchslos, aber nein, man muss es dann sogar vier- oder fünfmal machen ...
Es ist so schade, dass die eigentlich ganz cleveren Ermittlungen und das Indizienkombinieren durch sowas dann gestört wird, den seine spaßigen Elemente hat es definitiv, es wurde nur zu viel reingepfuscht.
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Adven
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Re: Sherlock Holmes: The Devil’s Daughter

Beitrag von Adven »

Klingt bisher so allg. ja alles andere als prickelnd. Gegen ein paar QTEs hab' ich an sich nichts, aber hier scheint man ja wirklich das Kind mit dem Bade auszuschütten. Wozu überhaupt die groben Änderungen, stilistisch und im Gameplay?

Das ist 'ne etablierte Spielereihe, dass da plötzlich Zeug explodiert und Watson sich einen abhipstert, bekommen also wohl eher nur die mit, die das Spiel ohnehin gekauft hätten. Oder denken die echt, da stehen jetzt dreißig CoDler im Laden und denken: "Goil, der eine sieht aus wie der Typ aus den unsympathischen Kinofilmen, bestimmt voll der Äggchen-Kracher!" - Wen soll das ansprechen?

Und warum überhaupt? Lief doch bisher offenbar gut genug, dass man das Publikum regelmäßig wie gewünscht beliefern konnte. "Management-Entscheidung", wenn ich das schon höre. Ich möchte nicht überreagieren, aber ein sofortiger Blindkauf wie sonst ist Sherlock Holmes für mich diesmal nicht.
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Leen
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Re: Sherlock Holmes: The Devil’s Daughter

Beitrag von Leen »

Tja, ich hätte auch mal lieber abwarten sollen.!!!

Nu isset zu spät und ich hab das Spiel anner Backe. Selbst schuld !
Die Verfolgungsjagd des "Verdächtigen" hat mir schon nicht gefallen. Habe mittendrin aufgehört, da mir das überhaupt nicht gefallen hat.
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Snowblizzard
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Re: Sherlock Holmes: The Devil’s Daughter

Beitrag von Snowblizzard »

Ich war ja recht skeptisch im Vorfeld und habe nach der Meldung man könne diverse Dinge skippen, dann doch gekauft. Ich bin im ersten Fall und habe keinen Bock mehr. Skippen? Geht nur bei einigen der nervigen Aktionen, viel Adventure ist leider nicht übrig geblieben. Bei den Actionsequenzen ist die Steuerung ganz schlecht (bei der Szene im Wald habe ich aufgegeben, das ist nicht gut für meinen Blutdruck). Wie man alleine auf die Idee kommt button mashing bei einer Maussteuerung zu integrieren ist mir schleierhaft. Da muss ich dann den Controller griffbereit haben um in dem Moment das Steuergerät zu wechseln. Hätte ich keinen Controller da, käme ich schon sehr verschaukelt vor. Crimes und Punishment war ok und massentauglich, man hätte ruhig auf der Schiene weiterfahren können. Aber nein, man wurschtelt da noch ein Action Adventure rein und verhaut es dann komplett.
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Adven
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Re: Sherlock Holmes: The Devil’s Daughter

Beitrag von Adven »

Alleine, dass sie das Überspringen anbieten, zeigt doch, dass ihnen bewusst ist, die Leute haben keinen Bock drauf. Und anders herum, wer will sich denn ein Spiel mit dem Bewusstsein holen, da dann etliches auszulassen?
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Gyocogg
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Re: Sherlock Holmes: The Devil’s Daughter

Beitrag von Gyocogg »

Bin echt mal gespannt, wie sich das Spiel verkauft. Kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass es ein Verkaufshit wird. Vor der Veröffentlichung hatte ich noch gehofft, dass man nachträglich das alte Aussehen der beiden Hauptpersonen anbieten wird, aber die ganzen "Quick-Time-Events" bzw. Actioneinlagen werden dadurch ja auch nicht besser. Dass man diese überspringen kann hilft doch auch nicht. Dadurch wird das Spiel kürzer und man wird doch aus dem Erzählfluss geworfen. Schade, Frogware. Sehr schade!
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Sven
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Re: Sherlock Holmes: The Devil’s Daughter

Beitrag von Sven »

@Snowblizzard
Ich kaufe es mir dann bei Amazon wenn es billiger wird aber werde es nicht spielen! Aber mir war das leider irgendwie klar, dass das mit dem Überspringen besagter Szenen nicht so ist wie es gesagt wurde. Zumindest in einem Adventure sollte sowas alles möglich sein und Minispiele konnte man in den neueren SH Teilen ja auch überspringen.
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samonuske
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Re: Sherlock Holmes: The Devil’s Daughter

Beitrag von samonuske »

Als Holmes Fan werde ich es mir ja trotzdem kaufen , es ist ja immer was anderes ob man was liest,hört oder in einem Video anschaut. Aber mal eine frage hält das Spiel was der Titel und die Trailer von damals versprachen ? Also ist es Unheimlich und Mysteriös gemacht. Und wie sehen die Missionen aus, sind sie einzeln und unabhängig von einander oder hängen irgendwie alle Fälle miteinander zusammen ?
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Re: Sherlock Holmes: The Devil’s Daughter

Beitrag von Seraph_87 »

Es sind wieder fünf einzelne Fälle, durch die sich aber eine durchgehende Handlung um Holmes' Adoptivtochter und die neue Nachbarin zieht, was sich dann im letzten Fall zuspitzt. Dieser Handlungspart nimmt auch das Unheimliche und Mysteriöse ein, wenn man so will, die Fälle selbst sind eigentlich wieder "nur" mehr oder weniger kreativ gesponnene Morde/Vermisstenfälle.

War am Ende auch etwas verwundert, warum man z. B auch das an sich recht hübsche Verpackungscover so auf düster und bedrohlich getrimmt hat, entspricht eigentlich nicht so wirklich dem Großteil des Spiels. War vermutlich auch eine dieser unnötigen Managemententscheidungen. ;)
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