Re: Die Eurer Meinung nach schlechtesten/uninteressanesten Adventure Spiele.
Verfasst: 23.10.2021, 21:29
Das haste schön gesagt, dem schließe ich mich vollumfänglich an!
Und von denen, die vielleicht nach was aussehen, aber nix sind, wird einem hier im Forum ja bereits abgeraten, so dass auch die mittelmäßigen Titel, die den Anschein erwecken, als könnten sie Spaß machen, auch gar net erst angespielt werden. Zuletzt wurde ich ja durch die Kommentare zu The ABC Murders davor bewahrt, Zeit in ein Spiel zu investieren, das auf den ersten Blick passend aussieht, es aber einfach net wert is, sich damit zu beschäftigen. Früher habe ich da länger gewartet, ob ein Adventure mich net doch überzeugen kann, mittlerweile bin ich da gnadenlos, mir ist meine Zeit zu wertvoll für Mittelmaß oder Mist - zumal noch so unendlich viele richtig tolle Titel auf mich warten, dass mir, obwohl ich nur einen Durchlauf mache, der Nachschub eh nie ausgehen wird. Daher kann ich mich da ganz entspannt zurücklehnen und es so handhaben wie bei allen anderen Freizeitbeschäftigungen (wie Lesen bspw.) auch.
Aber selbst wenn weder schlechte noch mittelmäßige Adventures gespielt werden, gibt es ja noch gute bis ausgezeichnete Titel, die völlig zu Recht eine große Fangemeinde haben, jedoch schlichtweg einfach net nach meinem Geschmack sind. Allen voran Grim Fandango, das ich bekanntlich nur wegen des Playthroughs und der wie immer tollen Truppe sowie einer ebensolchen Leitung länger als nötig durchgehalten habe, aber nie wieder anrühren werde. Dabei ist dies ein Spiel, das nicht nur hier, sondern allgemein als sehr gut angesehen wird und teilweise Kultstatus genießt. The Moment of Silence und Das Geheimnis der Druiden waren auch Spiele, an die ich keine guten Erinnerungen habe - abgesehen von den schönen Erlebnissen mit der Playthrough-Gemeinschaft.
Ansonsten habe ich mal A New Beginning ein wenig gespielt, da es ja auch als ein gutes Adventure gilt, aber keinerlei Freude daran gehabt. Thema und Optik sind so gar net meins und daher lasse ich da auch einfach die Finger von, hat mir schlichtweg net gefallen, obwohl es schon gut gemacht war.
15 Days vor längerer Zeit und dann irgendwann im letzten Jahr jeweils mal angespielt, trotz der durchwachsenen Meinungen, da das Setting interessant klang - das Spiel selbst es allerdings so gar net gewesen ist. Keine Ahnung, ob es später noch an Fahrt aufnimmt, will ich jedoch ehrlich gesagt auch überhaupt net herausfinden.
Ein weiterer Titel, der spannend klang, jedoch alles andere als das gewesen ist, war das Franz-Kafka-Videogame, das wir für einen Test hier gespielt haben. Der Kommentar dafür war der einzige Grund, dieses schlimme Spiel tatsächlich bis zum Ende durchzuhalten.
Bei The Puzzle Agent kam ich nicht über den Anfang hinaus, da wurde kein Interesse geweckt, meine Erinnerungen an das Anspielen sind eigentlich nur von ziemlicher Langeweile geprägt, muss ich sagen. Bevor ich damit meine Zeit verbringe, widme ich mich lieber einem Adventure, in dem für meinen Geschmack einfach Spannenderes passiert und das auch optisch ansprechender ist.
Dann gibt es noch die Adventures, die an sich echt toll sind, aber deren Protagonist:innen mir mächtig auf den Senkel gehen. Da denke ich natürlich an Rufus aus Deponia, den Kotzbrocken schlechthin. Sein mieser Charakter und die knallige, krasse Grafik waren echt eine Zumutung und nur zu ertragen, weil es eine Gemeinschaftsaktion mit nem guten Freund war - teils mischte mein Mann auch beim Rätseln mit - und es somit zu einem coolen Erlebnis geworden ist. Sonst hätte ich keinesfalls alle vier Teile durchgehalten, so hingegen hat es schon Spaß gemacht, sich dem zusammen zu widmen.
Auch kaum zu ertragen war Samuel aus Black Mirror für mich. Das ging ja sogar so weit, dass ich mich gefreut hab, wenn er dann wegen eines Fehlers meinerseits abgenippelt ist. Die Abneigung war dementsprechend ziemlich ausgeprägt, weshalb ich dann echt erleichtert gewesen bin, dass für die beiden Folgeteile ein für mich wesentlich angenehmerer Protagonist an Bord war.
Encodya hatte ich anfänglich auch wegen der quäkigen Tina nicht näher beachtet, aber da es zum Glück möglich ist, SAM über weite Teile hinweg zu steuern und seinen Schützling wortlos mitlaufen zu lassen, habe ich es ja dann doch gewagt. Halte es für kein überragendes, aber interessantes Adventure und werde es bei passender Gelegenheit auch bestimmt zu Ende spielen. Es ist wegen der Aufgabenliste und seines niedrigen Schwierigkeitsgrades auch besonders dazu geeignet, um immer mal ein wenig weitergespielt zu werden, selbst wenn es nur kurz ist. Das Setting ist keines, bei dem ich wirklich mit Begeisterung in die Welt eintauchen und die Immersion voll genießen will, von daher passt es mit dem häppchenweisen Fortsetzen auch in diesem Punkt sehr gut. Das ist ein Fall, bei dem ein negativer Aspekt den Spielspaß nicht allzu sehr beeinträchtigt, da eben eine Ausweichmöglichkeit besteht. Ansonsten hätte ich von diesem Titel sicher die Finger gelassen.
Generell gibt es natürlich eine ganze Menge an Spielen, die wegen ihrer Themen, zu ernster, trauriger, negativer Stimmung oder aus anderen Gründen einfach uninteressant für mich sind. So hab ich bspw. den Versuch, The Whispered World zu spielen, recht schnell abgebrochen, weil mir dieser Kerl zu trübsinnig war und ich lieber lustige Adventures mag, lache schließlich gern. Dagegen hatte ich mit dem hier im Thread bereits als Negativbeispiel angeführten Silence Spaß und habe es gerne gespielt. Darüber hinaus fand ich die Grafik sehr beeindruckend, was auch zum positiven Gesamtbild beigetragen hat. Dass Geschmäcker verschieden sind, macht den Austausch über Vorlieben und Abneigungen bei Adventures letztendlich für mich hochinteressant.
Und von denen, die vielleicht nach was aussehen, aber nix sind, wird einem hier im Forum ja bereits abgeraten, so dass auch die mittelmäßigen Titel, die den Anschein erwecken, als könnten sie Spaß machen, auch gar net erst angespielt werden. Zuletzt wurde ich ja durch die Kommentare zu The ABC Murders davor bewahrt, Zeit in ein Spiel zu investieren, das auf den ersten Blick passend aussieht, es aber einfach net wert is, sich damit zu beschäftigen. Früher habe ich da länger gewartet, ob ein Adventure mich net doch überzeugen kann, mittlerweile bin ich da gnadenlos, mir ist meine Zeit zu wertvoll für Mittelmaß oder Mist - zumal noch so unendlich viele richtig tolle Titel auf mich warten, dass mir, obwohl ich nur einen Durchlauf mache, der Nachschub eh nie ausgehen wird. Daher kann ich mich da ganz entspannt zurücklehnen und es so handhaben wie bei allen anderen Freizeitbeschäftigungen (wie Lesen bspw.) auch.
Aber selbst wenn weder schlechte noch mittelmäßige Adventures gespielt werden, gibt es ja noch gute bis ausgezeichnete Titel, die völlig zu Recht eine große Fangemeinde haben, jedoch schlichtweg einfach net nach meinem Geschmack sind. Allen voran Grim Fandango, das ich bekanntlich nur wegen des Playthroughs und der wie immer tollen Truppe sowie einer ebensolchen Leitung länger als nötig durchgehalten habe, aber nie wieder anrühren werde. Dabei ist dies ein Spiel, das nicht nur hier, sondern allgemein als sehr gut angesehen wird und teilweise Kultstatus genießt. The Moment of Silence und Das Geheimnis der Druiden waren auch Spiele, an die ich keine guten Erinnerungen habe - abgesehen von den schönen Erlebnissen mit der Playthrough-Gemeinschaft.
Ansonsten habe ich mal A New Beginning ein wenig gespielt, da es ja auch als ein gutes Adventure gilt, aber keinerlei Freude daran gehabt. Thema und Optik sind so gar net meins und daher lasse ich da auch einfach die Finger von, hat mir schlichtweg net gefallen, obwohl es schon gut gemacht war.
15 Days vor längerer Zeit und dann irgendwann im letzten Jahr jeweils mal angespielt, trotz der durchwachsenen Meinungen, da das Setting interessant klang - das Spiel selbst es allerdings so gar net gewesen ist. Keine Ahnung, ob es später noch an Fahrt aufnimmt, will ich jedoch ehrlich gesagt auch überhaupt net herausfinden.
Ein weiterer Titel, der spannend klang, jedoch alles andere als das gewesen ist, war das Franz-Kafka-Videogame, das wir für einen Test hier gespielt haben. Der Kommentar dafür war der einzige Grund, dieses schlimme Spiel tatsächlich bis zum Ende durchzuhalten.
Bei The Puzzle Agent kam ich nicht über den Anfang hinaus, da wurde kein Interesse geweckt, meine Erinnerungen an das Anspielen sind eigentlich nur von ziemlicher Langeweile geprägt, muss ich sagen. Bevor ich damit meine Zeit verbringe, widme ich mich lieber einem Adventure, in dem für meinen Geschmack einfach Spannenderes passiert und das auch optisch ansprechender ist.
Dann gibt es noch die Adventures, die an sich echt toll sind, aber deren Protagonist:innen mir mächtig auf den Senkel gehen. Da denke ich natürlich an Rufus aus Deponia, den Kotzbrocken schlechthin. Sein mieser Charakter und die knallige, krasse Grafik waren echt eine Zumutung und nur zu ertragen, weil es eine Gemeinschaftsaktion mit nem guten Freund war - teils mischte mein Mann auch beim Rätseln mit - und es somit zu einem coolen Erlebnis geworden ist. Sonst hätte ich keinesfalls alle vier Teile durchgehalten, so hingegen hat es schon Spaß gemacht, sich dem zusammen zu widmen.
Auch kaum zu ertragen war Samuel aus Black Mirror für mich. Das ging ja sogar so weit, dass ich mich gefreut hab, wenn er dann wegen eines Fehlers meinerseits abgenippelt ist. Die Abneigung war dementsprechend ziemlich ausgeprägt, weshalb ich dann echt erleichtert gewesen bin, dass für die beiden Folgeteile ein für mich wesentlich angenehmerer Protagonist an Bord war.
Encodya hatte ich anfänglich auch wegen der quäkigen Tina nicht näher beachtet, aber da es zum Glück möglich ist, SAM über weite Teile hinweg zu steuern und seinen Schützling wortlos mitlaufen zu lassen, habe ich es ja dann doch gewagt. Halte es für kein überragendes, aber interessantes Adventure und werde es bei passender Gelegenheit auch bestimmt zu Ende spielen. Es ist wegen der Aufgabenliste und seines niedrigen Schwierigkeitsgrades auch besonders dazu geeignet, um immer mal ein wenig weitergespielt zu werden, selbst wenn es nur kurz ist. Das Setting ist keines, bei dem ich wirklich mit Begeisterung in die Welt eintauchen und die Immersion voll genießen will, von daher passt es mit dem häppchenweisen Fortsetzen auch in diesem Punkt sehr gut. Das ist ein Fall, bei dem ein negativer Aspekt den Spielspaß nicht allzu sehr beeinträchtigt, da eben eine Ausweichmöglichkeit besteht. Ansonsten hätte ich von diesem Titel sicher die Finger gelassen.
Generell gibt es natürlich eine ganze Menge an Spielen, die wegen ihrer Themen, zu ernster, trauriger, negativer Stimmung oder aus anderen Gründen einfach uninteressant für mich sind. So hab ich bspw. den Versuch, The Whispered World zu spielen, recht schnell abgebrochen, weil mir dieser Kerl zu trübsinnig war und ich lieber lustige Adventures mag, lache schließlich gern. Dagegen hatte ich mit dem hier im Thread bereits als Negativbeispiel angeführten Silence Spaß und habe es gerne gespielt. Darüber hinaus fand ich die Grafik sehr beeindruckend, was auch zum positiven Gesamtbild beigetragen hat. Dass Geschmäcker verschieden sind, macht den Austausch über Vorlieben und Abneigungen bei Adventures letztendlich für mich hochinteressant.