Fahrenheit

Hier geht es einfach nur um Adventures!
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Brushguy
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Beitrag von Brushguy »

Hab mir eben den Artikel auf Spiegel.de angeschaut und ihn für sehr treffend befunden. Der Reiz, den Fahrenheit von der ersten Sekunde auf mich ausgeübt hat, war weniger die viel zitierte Handlungsfreiheit, sondern vielmehr die Darstellung der Protagonisten und ihres sozialen Umfelds: Lucas' Reaktion auf den Mord, das freundschaftliche Verhältnis zwischen Carla und Tyler, Tylers Beziehung zu Sam, der Abend, an dem Lucas' Ex bei ihm vorbeischaut... alles Situationen und Details, die man nachfühlen kann und die einem die Charaktere ans Herz wachsen lassen und ihnen Plastizität verleihen - unabdingbare Voraussetzungen, um eine wirklich mitreißende Geschichte zu erzählen.
Und das sagt jemand, der Zeitlimits und QTEs hasst wie die Pest... :D
Gast

Beitrag von Gast »

Für alle, die das Spiel schon durch haben:


http://www.spielereins.de/index.php?start_from=0

Interessante Review, die in vielen, ich würde sogar sagen, in de meisten Punkten recht hat.
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Gerotron
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Beitrag von Gerotron »

kann mich meinem Vorgänger nur anschließen..Gafik sieht ja nett aus,aber die ätzenden "Senso-reaktionseinlagen"sind abartig und die Handlung wird total banane...schade,fing so gut an...und dann kommt so ein SCH### bei raus!
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Nemox
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Beitrag von Nemox »

Dieser SpielerEins argumentiert zwar sehr gut, aber ich stimme ihm trotzdem nicht zu. Ich sehe das eher so wie dieser Manuel, der auf das Review hin einen Kommentar abgegeben hat:
Ich finde es nicht schlimm, dass, egal ob ich die Leiche nun verstecke oder nicht, das Spiel das gleiche Ende findet. Schließlich muss ja auch eine Geschichte erzählt werden. Aber die Tatsache, dass die folgenden Dialoge Bezug dazu nehmen, bringt mich doch als Spieler stärker in das Spiel ein. Ich habe das Gefühl, dass ICH entscheide. Und Betonung liegt auf Gefühl.(...) Bei herkömmlichen Adventures war es ja so, dass das Spiel solange im Stillstand war, bis ich die richtige Lösung hatte. Hier richtet sich das Spiel nach mir. Und das muss man Fahrenheit anrechnen. (...)
Was die Story anbelangt,
da kann ich dem SpielerEins nur hinsichtlich dem Ende, besonders hinsichtlich der Sex-Szene im Untergrund, zustimmen. Da ist der Herr Cage ´n bisschen zu weit übers Ziel hinausgeschossen, indem er zuviel des Guten implementiert hat. Aber ansonsten ist die Geschichte sehr spannend - wenn sie´s nicht wäre, hätt´ich Fahrenheit nicht an drei Tagen jeweils etwa fünf Stunden gespielt, sondern in die Ecke geworfen. Dem ist aber nicht so.

Was die Action-Einlagen anbelangt,
SpielerEins scheint blind zu sein, wenn er die farbfrohen Symbole nicht erkennt: "Hier spiele ich also endlos Farbkombis nach – und da diese nicht selten vor dem Hintergrund extrem schwer zu sehen sind, muss man sich schon ein bisschen konzentrieren – mit dem Resultat, das man die komplette Action im Hintergrund verpasst." Oder er ist Grobmotoriker!
Da tut sich sowieso so´n Aspekt auf, der in Adventures immerzu kritisiert wird, wenn es darum geht, dass der Protagonist auch mal in Sekundenbruchteilen entscheiden muss. Die, die das stet so kritisieren, müssen tatsächlich Grobmotoriker sein oder wie es Krawall meint, "die müssen Reflexe wie in Stein haben"( http://krawall.de/artikel.php?s=&artike ... tion=fazit ).

Ich gewichtige deshalb die verschiedenen Pro-und Contraargumente anders als SpielerEins. Fahrenheit ist einfach viel besser als andere Adventures, weil die Entscheidungen nun in realistischer Zeit getroffen werden und nicht wie in anderen, in denen ich unbegrenzt Zeit habe. Dazu die ständige Angst, entdeckt zu werden, die vielen Informationen zum New York der Spielzeit, zu den Charakteren, die die Indentifikation mit den Charakteren fördern. Deshalb ist auch dieSache mit der Selbstbewusstseinsskala so hoch zu bewerten. Dann die damit verbundenen Erinnerungen, die hin und wieder aufkommen, die wiederum das Selbsbewusstsein beeinflussen. Die Steuerung finde ich insgesamt sehr gut. Die Actionsequenzen sind damit einfach und komfortabel gelöst und die Atemszenen sind so realistisch gestaltet. Besonders letztes fördert ungemein die Identifikation. Und vielleicht ist es da dann nur ein Gefühl, dass ich dann als Spieler mit den Charakteren mitfühle, aber es ist immerhin eins. Hier haben Quantic Dreams eine Welt geschaffen, die mich als Spieler berührt.

Ansonsten kann der SpielerEins sehr gut schreiben, weshalb ich seine Seite als Lesezeichen eingetragen. Als Satiriker im Bereich Games ist er beeindruckend.

[EDIT] Wie kann ich die Bonus-Tracks und Bilder aus der Galerie außerhalb von Fahrenheit mir anhören- und -sehen?
Gast

Beitrag von Gast »

Heute komme ich aus dem Urlaub zurück und was habe ich im Briefkasten?

Richtig, das lang ersehente Fahrenheit. Amazon hat allerdings leider den Fehler gemacht mir die Konsolenversion zu schicken, obwohl ich die PC-Version bestellt habe :(

Dann habe ich aber natürlich sofort einen Blick auf Adventure-Treff geworfen und was sehe ich? Total besch... Kritiken (einen offiziellen Test scheint es ja noch nicht zu geben).

Jetzt stellt sich mir die Frage, ob ich das Spiel überhaupt kaufen soll. Wenn das mit der totalen Handlungsfreiheit wirklich nix ist (wie ich bereits befürchtet habe...) ist an Fahrenheit doch eigentlich nichts besonderes mehr, oder?

Da kann man sich genausogut GTA kaufen. Mit einem Adventure scheint das Ganze ja echt nicht mehr viel zu tun zu haben.

Echt schade, dass so viel Theater um ein Spiel gemacht wurde, was offensichtlich eine Mogelpackung ist...
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Tweety
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Beitrag von Tweety »

Gast war ich, Tweety. Hat irgendwas mit der Anmeldung nicht geklappt.
Ich schaue jeden Sonntag "Tatort" und bin stolz darauf :-).

Wenn die Klügeren immer nachgeben, geschieht nur das, was die Dummen wollen.
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Brushguy
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Beitrag von Brushguy »

Hat irgendwer ne Ahnung, nach welchem Prinzip das Programm entscheidet, ob man die Links/Rechts-Gehämmerpassagen schafft oder nicht? Bin eben beim Duell mit dem Kuttenmann an dem Punkt angekommen, an dem Lucas von einem Hausdach auf das andere springen will (kurz vor dem Wandlauf). Einmal hatte ich den Zeiger fast ganz am rechten Rand und die Sequenz galt als gescheitert. Jetzt war ich nur ganz knapp im dunkelblauen Bereich und hab die Sequenz bestanden. Ist ähnlich seltsam wie ein paar "vermasselte" QTEs, obwohl die richtige Richtung gedrückt hatte... :shock:
Ansonsten hat mir das Spiel bislang ziemlich gut gefallen. Schade nur, dass die Handlung jetzt auf einmal so abhebt und in die überdrehten Sphären von Matrix Revolutions eindringt bzw. völlig wirre Sprünge zwischen Visionen und Realität aufweist. Da wusste wohl jemand nicht mehr, wie er seine Geschichte abschließen soll... :?
BluePinggin

Beitrag von BluePinggin »

Danke, für eure Beiträge. Ich war schon sehr gespannt auf das Spiel, aber da ich mich mehr an Rätsel im klassischen Stil erfreuen kann, werde ich mir das Spiel nun doch nicht kaufen, dafür ist es einfach zu teuer.

Oder meint ihr, dass es sich trotzdem lohnen würde, weil man dann etwas von den vielgerühmten "Innovationen" mitbekommt und halt mal was Neues was in Richtung Adventure geht gespielt hat?
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yoshi26
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Beitrag von yoshi26 »

Mir persönlich hat Fahrenheit sehr gut gefallen. Obwohl es kein Adventure im klassischen Sinne ist. Die Enttäuschung trat bei mir erst dann ein, als ich das Spiel zum zweiten mal durchspielen wollte. (Übrigens eins der wenigen Spiele, die mich unmittelbar nach Beendigung zum erneuten spielen motivierte). Meine krampfhaften Versuche die Story in eine andere Richtung zu lenken scheiterten kläglich. Dann kam die Erkenntnis. Fahrenheit ist zwar ein gutes Spiel, die Erwartungen, hat es aber noch nicht einmal ansatzweise erfüllt.
Guthwulf

Beitrag von Guthwulf »

So unterschiedlich kann Geschmack sein. Mir gefällt Fahrenheit in fast allen Belangen hervorragend. Vor allem auch die Story mit der Prophezeiung und zum Ende immer dominanter werdenden Endzeitstimmung. Irgendwie mag ich sowas seit jeher ;) Natürlich hätte man auch einen Psychothriller ala Sieben draus machen können oder sich bei den Matrix-Referenzen noch etwas zurückhaltender verhalten können... Nun ist es eben doch stark Mysterylastig geworden. Die Entscheidung der Spieldesigner mag dem einen gefallen, dem anderen nicht.

Ach... wer Szenen zweimal spielt, nur um die "negativen" Dinge nicht anzuklicken, der tut mir leid, weil er nicht verstanden hat, worum es in Fahrenheit geht. Erlebt Fahrenheit doch als Film und dazu gehören auch negative Erinnerungen und Erlebnisse. Das bereichert trotzdem den Background und das Spielgefühl, auch wenn es dem Charakter in der Sekunde mal -20 Punkte einbringt.

Was die Interaktivität angeht... Es ist ein "Film" in dem man nur in gewisssem (begrenzten) Rahmen Freiheiten hat. David Cage mit seinen vollmundigen Worten erinnert mich da an einen Peter Molyneux der in seiner Leidenschaft gerne ähnlich weit übers Ziel hinaus schießt. Ich vergebe es ihm, weil man das Herzblut erkennt, das in Fahrenheit steckt. Die große Story folgt natürlich trotzdem immer einem vorherbestimmten Pfad. Man wird es z.B. nie verhindern können, das die Polizisten dem armen Lucas Kane irgendwann auf die Spur kommen. Wie jedoch diese Story und die Dialoge abläuft ist durchaus einer erstaunlich großen Variation unterzogen (auch mit spürbaren Auswirkungen auf deutlich spätere Szenen). Mein Bruder hat es nach mir durchgespielt und es wirkte stellenweise wie ein komplett anderer Film, weil er Dinge anders gemacht, Dinge anders gesagt und Dinge anders entschieden hat. Folgerichtig endete am Ende die Geschichte bei ihm auch anders und es gab nen anderen Epilog. Ich hatte das Happy End :D Er ein Ende, das nach einer Fortsetzung schreit ;)

Insgesamt weist Fahrenheit als Spielexperiment in eine sehr interessante Richtung und ich würde mir wünschen, das in Zukunft viel mehr solcher Spiele herauskommen. Dann gerne auch mit mehr Rätseln und nem kleinen Inventar. Fahrenheit noch ein Stückchen in Richtung Adventure gerückt ohne die gut aufgebaute Spannung, den Zeitdruck und die Story mit den gut ausgearbeiteten Charakteren zu verlieren und es wäre für mich wohl das perfekte "Adventure", da ich seit jeher bei solchen Spielen mehr Wert auf Story und Charaktere gelegt habe, denn auf "Benutze Hamster mit Besen in Mikrowelle"-Rätseleinlagen.
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Brushguy
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Beitrag von Brushguy »

Sodele, hab's mittlerweile auch durch und muss sagen, dass sich doch dezente Enttäuschung breit gemacht hat. Fahrenheit bietet großartige Unterhaltung im Kinoformat in etwa bis zu dem Punkt, an dem man ins Museum geht. Bis dahin fiebert man mit den Charakteren mit, die, wie Spiegel Online so treffend beschrieben hat, so einfach und nachvollziehbar menschlich sind, dass man sie sehr schnell ins Herz schließt. Die Inszenierung hat einige Höhepunkte zu bieten, besonders der Telefonanruf des Orakels in Lucas' Wohnung und Mr. Kanes halsbrecherische Flucht vor der Polizei lösten bei mir erfürchtiges Sabbern auf den Controller aus. Und dann?

Nach der Actionsequenz in der Tiefgarage des Museums, spätestens nach dem Rummelplatz hat man das Gefühl, dass Quantic Dream ihrem Spiel einen deftigen Tritt in die Glocken verpasst haben. Auf einmal springt die Handlung völlig wirr und unnachvollziehbar zwischen Visionen, seltsamen Wesen, realen Handlungsorten und Rückblenden hin und her, die bis dahin immer gegebene Nachvollziehbarkeit der Story und der Handlungen der Charaktere ist in der Tonne. Nicht mal die ausgelutschten "Hihi, wir sind die wahren Drahtzieher und alle anderen sind nur unsere Marionetten Muahahaha!"- und "Es gibt da eine uralte Prophezeiung bla blubb"- und "Ihr Menschen seid NIIIIIIICHTS"-Nummern werden einem erspart, von dem "Matrix Revolutions"-artigen Duell mit dem Orakel ganz zu schweigen. Irgendwann hab ich nur noch mit den Schultern gezuckt und die völlig willkürliche Entwicklung der Geschichte hingenommen, in der nichts mehr erklärt werden muss und sich ach so übernatürliche Probleme mit einer Handbewegung zu den Akten legen lassen, weil wir es hier ja mit dem Super-Duper-Weltenretter zu tun haben für den Logik, Sinn und Menschlichkeit nur Fliegenmatsch an der Windschutzscheibe sind. Und das seltsame Verhalten unserer eisernen Singleverfechterin Carla zum Schluss fällt in dieser Holzhammerparade auch nicht weiter auf. Urks, Mr. Cage, wie wär's wenn Sie mal von ihrer Wolke runterkämen und ihr Machwerk nochmal von jemandem gegenlesen lassen würden, bevor Sie zur Tat schreiten? Bei einer so langen Entwicklungszeit müssten doch eigentlich auch ein paat Peanuts für ein plausibles Ende rausspringen. Naja, die Welt ist dafür am Ende so schön... bunt...
Guthwulf

Beitrag von Guthwulf »

Das letzte Drittel wirkt tatsächlich recht gehetzt und je nachdem wie man die Sequenzen spielt, bekommt man andere Einsichten in die Hintergründe. Mir wurden bestimmte Zusammenhänge erst klar, als ich meinem Bruder zugesehen habe. Ihm fehlten dort jedoch hingegen wieder andere Einsichten. Ich denke dem letzten Drittel hätten 15 Minuten mehr nicht geschadet. Vielleicht am Ende doch Zeitdruck hin zur Veröffentlichung? Allerdings kenne ich wesentlich schlimmere Kandidaten (Siehe Nibiru) und hatte selbst eine Reihenfolge und Ende in der sich mir alles recht logisch erschloß und auch alles noch nachvollziehbar wirkte.
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Grappa11
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Beitrag von Grappa11 »

also das letzte Drittel würde ich nicht sagen. Ich würde ungefähr die Stelle die Brushgay nennt nennen. Spätestens nach dem Rummel allerdings wird's ein wenig seltsam, wobei die Actionsequenz danach auf dem Dach nochmal vom Allerfeinsten ist.
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Tweety
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Beitrag von Tweety »

Ich habe jetzt mal so einige Tests und Kommentare gelesen und bin mir nicht ganz sicher, ob ich mir Fahrenheit jetzt zulegen soll oder nicht.

In einem Test z.B. stand, dass sich die Actionsequenzen und das sinnlose Tastengedrücke in Grenzen halten. In anderen Tests scheint aber gerade das "Daumentraining" als negativer Eindruck hängengeblieben zu sein. Die Fazits sind dann aber trotzdem durch die Bank weg positiv, da Fahrenheit ja "so anders" ist.

Mal eine Frage an die Leute die das Spiel gespielt haben: Wie viel Prozent des Spieles besteht denn nun aus Action (wie z.B. Basketballspielen oder komische Milbenviecher mit einem Feuerlöscher killen?). Für mich ist besonders dieser Punkt Kaufentscheidend, da ich (vielleicht typisch Frau ) nicht so auf Actionspiele stehe.

Ich mag spannende, thrillige Storys in Adventures, habe aber keine Lust nur frustriert zu sein, weil ich gerade nicht in der Lage war schnell genug die richtige Taste zu drücken. Wenn solche Situationen selten vorkämen (sagen wir mal 10% des Spieles) wäre es o.k.
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Gast

Beitrag von Gast »

Tweety hat geschrieben:Ich habe jetzt mal so einige Tests und Kommentare gelesen und bin mir nicht ganz sicher, ob ich mir Fahrenheit jetzt zulegen soll oder nicht.

In einem Test z.B. stand, dass sich die Actionsequenzen und das sinnlose Tastengedrücke in Grenzen halten. In anderen Tests scheint aber gerade das "Daumentraining" als negativer Eindruck hängengeblieben zu sein. Die Fazits sind dann aber trotzdem durch die Bank weg positiv, da Fahrenheit ja "so anders" ist.

Mal eine Frage an die Leute die das Spiel gespielt haben: Wie viel Prozent des Spieles besteht denn nun aus Action (wie z.B. Basketballspielen oder komische Milbenviecher mit einem Feuerlöscher killen?). Für mich ist besonders dieser Punkt Kaufentscheidend, da ich (vielleicht typisch Frau ) nicht so auf Actionspiele stehe.

Ich mag spannende, thrillige Storys in Adventures, habe aber keine Lust nur frustriert zu sein, weil ich gerade nicht in der Lage war schnell genug die richtige Taste zu drücken. Wenn solche Situationen selten vorkämen (sagen wir mal 10% des Spieles) wäre es o.k.
Das ist schwer zu sagen, da einige der Action-Szenen optional sind bzw. macht es kaum ein Unterschied ob man verliert oder gewinnt.

Ich würde mal sagen 35-40 % des Spiels, werden durch Action und Schleich-Szenen dominiert.
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