Ich mag den dritten Teil, aber er ist nicht die Auflösung dieser Schlussfrage. Für Ron stellt das nicht die Fortsetzung seiner Spiele dar.
Somit kann man Nachfolgern auch keine Fakten entlocken bezüglich des Endes.
Ich persönlich sehe es auch so, dass Guybrush ein später 80er/Anfang 90er Jahre Junge ist, der im Freizeitpark (Großes Furzkissen - Big Whoop) vom Piratenleben träumt. Le Chuck trägt eine umgekehrte Basecap und ein Gothic-Shirt. Somit befinden wir uns irgendwo in dieser Zeit.
Die Gebäude des Parks ähneln dem Hafen von Booty Island. Booty Island ist sozusagen der Schlusshintergrund in eine Pirateninselphantasie transferiert. Auffällig ist auch, dass wir das Tunnelsystem auch vorher im Spiel schon gesehen haben. Auch das Erscheinen der Eltern beim Knochentanz ist eine kurze Unterbrechung des Mindshots von Guybrush. Warum auch gerade dieses Kinderlied als Weg durch Le Chucks Labyrinth? Die "Lost Parents" in der Schlussaufgabe stehen für Guybrushs Unterbewusstsein. Seine Eltern warten sich schon tot. Sozusagen Guybrushs schlechtes Gewissen. Es gibt so viele Anachronismen, die zeigen, dass sich die Realität mit der Phantasie mischt.
Warum gewinnt man im ersten Teil immer T-Shirts? Wieso gibt es Grogautomaten? etc. etc.
Am Ende muss der Spieler sich dann geschlagen geben. Egal, was man seinen Eltern antwortet. Die beiden sagen "Ja, Mama".
Dass Le Chuck nochmal mit den Augen aufflackert ist für mich ein Schlussgag wie er in fast jedem Horrorfilm vorkommt.
Trotzdem ist das Geheimnis von Monkey Island noch zu lüften

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Der 4. Teil kann die Antwort nicht geben, da es keinen Roboteraffen in MI 1 gibt. Es handelt sich dort nämlich um eine echte Riesenaffenleiche. Somit ist Teil 4 eine Elseworldgeschichte. Teil 3 hat das Geheimnis nicht gelöst. Somit muss Ron da noch was liefern.
Meine Top 5 von Spielen, Stand für August 2018: 1.) DOTT 2 Fangame • 2.) Thimbleweed Park • 3.) The Last Of Us • 4.) Resident Evil 7 • 5.) Little Nightmares