
Herzlichen Dank auch an alle hier, die sich mit so interessanten und auch teils enorm lustigen Beiträgen eingebracht haben. Das gemeinsame Spielen, der Austausch und natürlich auch das Schlammbaden war einfach super mit euch, hat großen Spaß gemacht! Es war hochspannend, euren Gedankengängen zu folgen. Das hat das Spiel selbst auf einer ganz anderen Ebene nochmal bereichert, daher war es umso schöner, Röki mit dem Wissen, darüber quatschen oder zumindest viele interessante Überlegungen und Thesen hier lesen zu können, zu erleben. Besonders toll war es, wenn ich echt lachen musste wie bei diesem absolut genialen Satz seiner wie immer sehr originellen Verfasserin:
Es hat sich wirklich gelohnt, hier mitzumachen, Röki erneut hervorzukramen und diesem ungewöhnlichen Adventure eine zweite Chance zu geben. Die hätte es ansonsten sicher nicht bekommen, da mir weder die Grafik, noch die Kindlichkeit (der Optik, gerade im krassen Gegensatz zum Inhalt) oder die Thematik wirklich zugesagt haben. Bitte nicht fragen, was der damalige Kaufanreiz war - ich war glaub ich in Experimentierlaune


Obwohl ich Röki Anfang letzter Woche beendet und dem Ganzen Zeit gegeben habe, ein wenig zu wirken, muss ich gestehen, dass ich - kommt ja selten genug vor - obwohl das Spiel ja sehr umfangreich ist, eigentlich nicht viel dazu zu sagen habe.
Das Rätsel an der Sonnenuhr wirkte so vielversprechend, das Herumgerenne fand ich aber völlig fehl am Platze, zudem auch extrem stressig und die "Auflösung" dann total lahm

Unheimlich gut gefallen hat mir die Pappa-Tove-Kombination - auf allen Ebenen. Toll gemacht, schön zu spielen und mitzuerleben, war einfach sehr interessant. Die positive Entwicklung gerade dieser beiden Charaktere, deren Beziehung ja wohl am meisten durch Evas Tod belastet war, fand ich sehr gelungen umgesetzt und so wurde der dramatisch-traurigen restlichen Familiengeschichte ein guter Gegensatz geboten. Dass sich das auf alle am Ende hin ausweitete, gefiel mir auch, Dramatik gab es schließlich im Verlauf des Spiels für meinen Geschmack mehr als genug.
Auch die Art der Rätsel war zum Ende hin nochmal eine ganz andere, das fand ich auch sehr gelungen. Ich erinnere mich gerade nicht mehr, ob ich das hier schon mal gesagt hatte, aber was mich an dem Spiel sehr begeistert hat, dass die Art der Aufgaben sich stetig wandelte und es daher nie langweilig wurde. So viel Abwechslung ist einfach super.
Gegenstände habe ich nicht so viele eingesammelt, allerdings auch nur halbherzig danach gesucht, wenn mir das gerade in den Sinn kam oder ich schon fast drüber gestolpert bin, so dass es am Ende 28 der möglichen 48 Fundstücke geworden sind. Auch bei den Achievements hab ich einige Lücken, womit ich aber gut leben kann. Röki war ein toller Kandidat für diesen Playthrough, erneut spielen werde ich dieses Adventure jedoch definitiv nicht, das war ein einmaliges Erlebnis und ist für mich somit endgültig abgehakt.
Draußen lag während der Zeit, die ich mit Röki letztendlich verbracht habe, immer mal wieder Schnee, das hatte was. Den Playthrough zu dieser Jahreszeit anzusetzen, war genau das Richtige. Das Wetter im Spiel so schön wie das draußen - hach, fand ich super
